Fußball Kreisklasse Ost MAK
Punktgleiches Verfolger-Quartett

Die DJK Falkenberg und der SV Griesbach trennten sich am Samstag 1:1. Hier ist der Falkenberger Daniel Lindner (Mitte) vor den Gästespielern Jiri Sloup (rechts) und Christoph Hecht (links) am Ball. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
01.08.2016
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Der TSV Arzberg-Röthenbach (1./6 Punkte) fühlt sich in der neuen Umgebung offensichtlich wohl. Die in die Kreisklasse Ost versetzten Oberfranken feierten am zweiten Spieltag mit 2:1 gegen den TSV Neualbenreuth (11./1) den zweiten Sieg und führen die Tabelle mit der optimalen Ausbeute alleine an.

Dahinter folgt ein Quartett mit jeweils vier Zählern. Der SC Mähring (2./4) und der SV Griesbach (2./4) teilen sich punkt- und torgleich den zweiten Platz. Der Sportclub spielte bereits am Freitagabend gegen den TSV Konnersreuth II (8./2) 2:2, der SV erreichte am Samstag ein 1:1 bei der DJK Falkenberg (8./2). Hinter den Teams von der Grenze folgen der ATSV Tirschenreuth (4./4) und der SV Pechbrunn (5./4). Der ATSV gewann das Stadtderby gegen den alleine noch punktlosen FC II (14./0) mit 2:0, die Pechbrunner setzten sich beim TSV Friedenfels (12./1) mit 1:0 durch. Durch zwei späte Tore feierte der TSV Bärnau (6./3) einen 2:1-Sieg gegen den FSV Tirschenreuth (10./1). Und schließlich trennten sich die Sportfreunde Kondrau II (7./2) und der SV Schönhaid (13./1) 1:1.

DJK Falkenberg 1:1 (1:1) SV Griesbach

Tore: 0:1 (15.) Marek Zeman, 1:1 (17.) Ludwig Feistl - SR: Anton Bauer (SC Mähring) - Zuschauer: 160

(hko) Die Gäste waren der erwartet starke Gegner, der vor allem in der Offensive überzeugen konnte. Falkenberg zeigte aber eine starke Defensivleistung. Das 1:0 für Griesbach durch den blitzschnellen Marek Zeman glich Ludwig Feistl fast postwendend per Lupfer aus. Die Gäste waren über 90 Minuten vielleicht das bessere Team, die besseren Chancen zum Siegtreffer in Halbzeit zwei hatte aber die Heimelf. Die DJK-Akteure scheiterten aber mehrmals überhastet. Mit Griesbach wird man in dieser Saison rechnen müssen, aber auch mit einer DJK in Bestbesetzung.

ATSV Tirschenreuth 2:0 (1:0) FC Tirschenreuth II

Tore: 1:0 (44.) Fabian Lorenz, 2:0 (78.) Jonas König - SR: Josef Bulla (Eslarn) - Zuschauer: 144 - Gelb- Rot: (57.) Dominik Schnabl (ATSV)

(nls) Im Stadtderby passten sich die Spieler dem schlechten Wetter an. In der ersten Halbzeit war es ein sehr zerfahrenes Spiel. Fehlpässe auf beiden Seiten bestimmten das Geschehen. Die einzig nennenswerte Aktion war das Führungstor durch Fabian Lorenz, als er sich im Strafraum gekonnt durchsetzte und überlegt einschoss. Nach der Pause wurde etwas besser. Die Unterzahl des ATSV nach der berechtigten Gelb-Roten Karte merkte man auf dem Platz nicht. Die harmlosen Gäste versuchten ihr Glück mit zwei "Schwalben", doch Schiedsrichter Bulla fiel nicht darauf herein. Das 2:0 durch Jonas König war alleine das Eintrittsgeld wert. Er drosch das Leder aus knapp 40 Metern unhaltbar ins Eck.

TSV Bärnau 2:1 (0:1) FSV Tirschenreuth

Tore: 0:1 (4.) Simon Seitz, 1:1 (85.) Josef Hyka, 2:1 (90.+3) Miroslav Havel - SR: Klaus-Dieter Blöchl (TV Selb-Plößberg) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (83.) Tobias Stilp (FSV)

(zwr) Bereits in der vierten Minute erzielte Simon Seitz das 1:0 für die Gäste, die in der ersten Viertelstunde die tonangebende Mannschaft waren. Danach kam die Heimelf immer besser ins Spiel und hatte mit einem Pfostenschuss von Ramsauer die größte Möglichkeit zum Ausgleich. Nach der Pause erhöhte Bärnau den Druck und hatte drei weitere Aluminiumtreffer. Jedoch wollte der Ausgleich nicht fallen. Auch die Gäste hatten zwei große Möglichkeiten, die Schlussmann Rosner hervorragend vereitelte. Fünf Minuten vor dem regulären Ende fiel aus einem Gewühl heraus der Ausgleich durch Hyka. Bärnau setzte nach und Miroslav Havel erzielte in der Nachspielzeit den verdienten Siegtreffer.

TSV Friedenfels 0:1 (0:1) SV Pechbrunn

Tor: 0:1 (38.) Benjamin Heinrich - SR: Peter Kempf (SV Wurlitz) - Zuschauer: 85 - Rot: (58.) Josef Weiß (Pechbrunn) grobes Foulspiel - Gelb-Rot: (65.) Sebastian Schultes (Friedenfels)

(rad) In einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften fehlte es der Heimelf in der ersten Halbzeit an Präzision. Viele Abspielfehler und nur eine Torchance - mehr sprang nicht heraus. Da die TSV-Hintermannschaft sehr stark war, hatten auch die Gäste fast keine Torchance. Aber ein sehenswerter Schuss aus 18 Metern brachte dem SV die Pausenführung. In der zweiten Halbzeit war der Druck auf das Gästetor viel stärker, der TSV hatte drei gute Kopfballmöglichkeiten zum Ausgleich. Als die Gäste nach einem rüden Foulspiel nur noch zu zehnt waren, schöpfte die Heimelf Hoffnung. Diese währte aber nicht lange, da ein TSV-Spieler wenig später mit Gelb-Rot vom Feld musste. So nahmen die Pechbrunner die drei Punkte mit, obwohl ein Unentschieden dem Spielverlauf mehr entsprochen hätte.
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