Fußball Kreisklasse Ost MAK
Spitzenduo in Torlaune

Der SC Mähring feierte im Grenzlandderby beim TSV Bärnau einen auch in dieser Höhe verdienten 8:2-Erfolg. Hier setzt sich der Mähringer Lukas Kliment (rechts) gegen Vaclav Sestak durch. Bild: Schrems
Sport
Tirschenreuth
19.09.2016
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Die mit Spannung erwarteten Grenzlandderbys in der Kreisklasse Ost brachten zwei klare Auswärtssiege. Spitzenreiter SV Griesbach (1./23 Punkte) gab sich keine Blöße und gewann beim TSV Neualbenreuth (12./6) mit 4:0. Noch deutlicher, nämlich mit 8:2, setzte sich der Tabellenzweite SC Mähring (2./20) beim TSV Bärnau (6./14) durch. Hinter dem Spitzenduo klafft schon eine Lücke, wobei aber der ATSV Tirschenreuth (3./16) noch die am Sonntag ausgefallene Partie bei den Sportfreunden Kondrau II (13./4) in der Hinterhand hat. Der SV Pechbrunn (4./16) zog durch den 4:1-Erfolg beim FSV Tirschenreuth (11./7) mit dem ATSV gleich.

Die DJK Falkenberg (8./11) verspielte im Kirchweih-Heimspiel gegen den TSV Friedenfels (5./15) einen 3:1-Vorsprung und musste am Ende mit dem 3:3 zufrieden sein. In der unteren Tabellenhälfte feierte der TSV Konnersreuth II (9./8) einen wichtigen 4:1-Sieg beim weiterhin sieglosen SV Schönhaid (14./4). Neben dem Spiel in Kondrau ist auch die Partie TSV Arzberg-Röthenbach (7./13) gegen den FC Tirschenreuth II (10./7) den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer gefallen.

DJK Falkenberg 3:3 (3:1) TSV Friedenfels

Tore: 1:0 (4.) Andreas Müller, 2:0 (21.) Daniel Konrad, 2:1 (32.) Sebastian Schraml, 3:1 (41.) Daniel Lindner, 3:2 (75.) Jonas Henze, 3:3 (80.) Edwin Bauer - SR: Wilhelm Hirsch (SV Floß) - Zuschauer: 120 - Gelb-Rot: (83.) Thomas Bitterer (Falkenberg)

(hko) Falkenberg startete optimal: Andy Müller traf per Kopf und nach einem Abspielfehler in der TSV-Abwehr erhöhte Konrad auf 2:0. Ein Sonntagsschuss aus gut 30 Metern brachte die Gäste heran, aber Daniel Lindner stellte noch vor der Pause den alten Abstand wieder her. Die Heimelf verpasste es in der zweiten Halbzeit, vorzeitig alles klarzumachen. Auf der Gegenseite wurde Friedenfels stärker und witterte nach dem 3:2 noch einmal Morgenluft. Das 3:3 hätte so jedoch nie fallen dürfen. Gästetrainer Bauer konnte mutterseelenallein aus 20 Meter sehenswert in den Winkel abziehen, die DJK hatte die Ordnung verloren. Friedenfels präsentierte sich stärker als in den Vorjahren, Falkenberg hätte dennoch nach der Pause einfach den Deckel draufmachen müssen.

TSV Neualbenreuth 0:4 (0:1) SV Griesbach

Tore: 0:1 (27.) Marek Zeman, 0:2 (49.) Jakub Smoranc, 0:3 (60.) und 0:4 (78./Elfmeter) Sandro Culmbacher - SR: Bernhard Schmid (SV Marktredwitz) - Zuschauer: 50

Nach der guten Partie in Falkenberg musste der TSV zu Hause eine erneute Niederlage hinnehmen. Die ersten Minuten gehörten der Heimmannschaft. Nach einer Standardsituation hätte der TSV durch Ady in Führung gehen müssen, die gelang jedoch im Gegenzug den Gästen. In der zweiten Halbzeit sah man nur noch Chancen für den Spitzenreiter, der sie auch gekonnt nutzte. Durch viele Fehler im Mittelfeld machte es sich die TSV-Elf selbst schwer. Die drei Punkte gehen völlig verdient nach Griesbach. Neualbenreuth muss nun aufpassen, nicht weiter in den Tabellenkeller zu rutschen.

TSV Bärnau 2:8 (1:4) SC Mähring

Tore: 0:1 (2.) Lukas Kliment, 1:1 (12.) Tobias Püttner, 1:2 (31.) Josef Kliment, 1:3 (38.) und 1:4 (40.) David Machala, 1:5 (48.) Lukas Kliment, 1:6 (64.) Christian Beer, 1:7 (70.) Roman Wimmer, 1:8 (87.) Josef Kliment, 2:8 (90.+1/Foulelfmeter) Andreas Gleißner - SR: Hannes Hörath (FC Lorenzreuth) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (90.) Roman Wimmer (Mähring)

(zwr) Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Heimelf im Derby gegen den SC Mähring. Schon in der 2. Minute ging Mähring durch einen haltbaren Schuss in Führung. Etwas Hoffnung keimte auf, als Tobias Püttner per Freistoß den Ausgleich markierte. Die erste halbe Stunde war es dann ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Als jedoch in der 31. Minute die erneute Führung für Mähring durch einen wiederum haltbaren Fernschuss fiel, brach die Heimelf regelrecht auseinander. Mähring konnte schalten und walten wie es wollte und gewann am Ende auch in der Höhe verdient.
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