Fußball Kreisklasse Ost MAK
Stadtduell und Grenzlandderby

Am vergangenen Sonntag holte der ATSV Tirschenreuth (links Sebastian König) mit dem 2:2 beim SV Griesbach (rechts Matthias Voith) einen Punkt. Am sechsten Spieltag steigt beim ATSV das Stadtduell gegen den FSV. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
27.08.2016
62
0

Derbys prägen den sechsten Spieltag in der Kreisklasse Ost. Auf rassige Partien dürfen sich Zuschauer einstellen, wenn sich im Tirschenreuther Stadtduell der ATSV und FSV gegenüberstehen, sowie der TSV Konnersreuth II den SV Pechbrunn erwartet. Interessant wird sicherlich auch das Grenzlandderby der beiden Namensvettern TSV Bärnau und Neualbenreuth. Schlusslicht SV Schönhaid wird sich wohl noch etwas gedulden müssen, ehe es den ersten Saisonsieg bejubeln darf. Beim SC Mähring bleibt nur die Außenseiterrolle.

TSV Konnersreuth II So. 13.00 SV Pechbrunn

Mit 0:3 verlor die "Zweite" in Neualbenreuth, war aber keineswegs schlechter. "Wenn wir den Anschlusstreffer gemacht hätten, Möglichkeiten dazu gab es genügend, wären wir nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren", trauert TSV-Spielleiter Florian Neumann der verpassten Chance nach. Aufgrund der knappen Personallage wäre er im Derby schon mit einer Punkteteilung einverstanden. Genauso hatte sich SV-Trainer Siegfried Grüner den Auftritt gegen den FC Tirschenreuth II vorgestellt. "Der Sieg kam schon etwas glücklich zustande, denn die Gäste waren ebenbürtig." Interessant wird für ihn das Derby, denn die Spieler kennen sich untereinander bestens. Trotz einiger Verletzter und Urlauber glaubt Grüner, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen zu können.

FC Tirschenreuth II So. 14.00 SV Griesbach

Leichtfertig verschenkte der FC laut Spielleiter Thomas Schramm die Punkte in Pechbrunn. "Da war weitaus mehr drin." Die Gründe dafür waren die mangelhafte Chancenverwertung und zwei dumme Fehler bei den Gegentoren. Gegen Griesbach sieht er sein Team in der Außenseiterrolle, zumal die Personallage alles anders als rosig ist. "Wir wollen weiterhin ungeschlagen bleiben", lautet die Vorgabe von SV-Trainer Manuel Waller. Im gleichen Atemzug warnt er sein Team vor dem Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht. "Das wird mit Sicherheit kein Spaziergang. Tirschenreuth ist bestimmt besser als es der Tabellenplatz aussagt." Personalsorgen hat Waller keine.

SC Mähring So. 15.00 SV Schönhaid

Zu einer klaren Angelegenheit gestaltete die Heimelf das Absteigerduell beim FSV Tirschenreuth. Damit die Auswärtspunkte an Wert gewinnen, fordert SC-Spielleiter Stefan Schneider sein Team auf, unbedingt siegreich nachzulegen. "Es ist an der Zeit, den ersten Heimsieg einzufahren." Eindringlich warnt Schneider sein Team davor, den Gast am Tabellenstand zu messen. Die personellen Voraussetzungen sind optimal. Als krassen Außenseiter sieht SV-Coach Karl Rößler sein Team an der Grenze. "Der Punkt gegen Friedenfels war gut für die Psyche", sagt Rößler. "Dabei kassierten wir ein unglückliches Gegentor." Trotz der miserablen Tabellensituation gibt es im Verein keine Panik. "Die Mannschaft ist weiter intakt, was der Trainingsbesuch unterstreicht." Angetan ist der SV-Coach von Torwart Daniel Kießwetter, der ohne zu zögern für den verhinderten de Sousa einspringt. Wieder dabei ist Torjäger Sebastian Thoma.

TSV Bärnau So. 15.00 TSV Neualbenreuth

Keinen Vorwurf will Trainer Werner Daubitzer seiner Mannschaft nach dem 3:3 in Kondrau machen. Im Gegenteil: "Sie wurde meiner Meinung nach vom Schiedsrichter klar benachteiligt und kassierte zudem nach Standards in Unterzahl zwei Gegentore. Die Rote Karte für Simon Rahm war äußerst fragwürdig." Im Grenzlandderby erwartet er eine kampfbetonte Partie, denn die Gäste pflegen den eher rustikalen Stil. Josef Hyka und Luca Gleißner befinden sich im Urlaub. Nach dem ersten Saisonsieg reisen die Gäste etwas entspannter an. "Wenn wir es schaffen, unsere Chancen noch besser zu verwerten, sind wir in Bärnau nicht chancenlos", weiß Gästespielleiter Martin Maier. Verzichten muss sein Team auf Maurizio Urrichio, Tobias Riederer und Kai Seitz.

TSV Friedenfels So. 15.00 Arzberg-Röthenbach

Eine durchwachsene Partie sah Spielleiter Christian Härtl beim 1:1 in Schönhaid. "Vor der Pause war die Mannschaft schlecht, besser wurde es im zweiten Abschnitt." Den Gast schätzt der Spielleiter als ein ganz anderes Kaliber ein. "In der momentan kritischen Personalsituation könnte ich mit einem Punkt gut leben", sieht Härtl der Partie sorgenvoll entgegen. Als wenig berauschend stuft Gästetrainer Eduard de Silva die zuletzt gezeigte Leistung seiner Truppe gegen Falkenberg ein. "Aber egal, wir sind weiter ungeschlagen und wollen es auch nach dem Spiel in Friedenfels sein." Da nächste Woche das Gipfeltreffen gegen Mähring ansteht, fordert de Silva einen Sieg. Jahn und Burger befinden sich im Urlaub.

ATSV Tirschenreuth So. 15.00 FSV Tirschenreuth

Mit dem 2:2 in Griesbach kann ATSV-Coach Marco Zeus durchaus leben. Allerdings habe seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu viel zugelassen. Im Stadtderby geht es nicht nur ums Prestige. "Ich will mit einem Sieg die ungeschlagene Serie fortsetzen und an der Tabellenspitze bleiben." Da einige Akteure angeschlagen sind, benennt Zeus die Anfangsformation kurzfristig. "Für meine Mannschaft ist es bereits fünf vor zwölf. Es wird höchste Zeit, dass wir in die Spur kommen. Vielleicht ist gerade das Derby der richtige Zeitpunkt dafür", sagt FSV-Trainer Jürgen Ströll. "Da es spielerisch bei uns hapert, müssen wir über den Kampf ins Spiel kommen." Der Einsatz von Jan Benes ist fraglich, sonst steht der komplette Kader zur Verfügung.

DJK Falkenberg So. 16.00 SF Kondrau II

"Da war mehr drin als nur ein Punkt", blickt DJK-Trainer Harald Konrad auf das 2:2 in Arzberg-Röthenbach zurück. "Aber die Enttäuschung hält sich in Grenzen." Gegen die Sportfreunde fordert er einen Dreier, um den Anschluss nicht zu verpassen. Dazu steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Davon kann Kollege Jürgen Schmidkonz nur träumen. Er musste erst das Abschlusstraining am Freitag abwarten, welche Spieler zur Verfügung stehen. "Auf jeden Fall fahren wir nicht nach Falkenberg, um uns abschlachten zu lassen. Die Mannschaft wird sich heftig wehren", verspricht Schmidkonz.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.