Fußball Kreisklasse Ost MAK
Zwei Grenzlandderbys

Zum Saisonstart besiegte der SV Griesbach den TSV Bärnau mit 4:1 (Szene). Am neunten Spieltag sind beide Teams in Grenzlandderbys gefordert. Spitzenreiter Griesbach gastiert beim TSV Neualbenreuth, die Bärnauer empfangen den Tabellenzweiten SC Mähring. Bild: Schrems
Sport
Tirschenreuth
17.09.2016
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Zwei Grenzlandderbys prägen den neunten Spieltag in der Kreisklasse Ost. Sowohl die Partie zwischen dem TSV Neualbenreuth (11./6 Punkte) und Spitzenreiter SV Griesbach (1./20) als auch der Vergleich TSV Bärnau (5./14) gegen SC Mähring (2./17) werden ihre Wirkung nicht verfehlen. Auf einen Ausrutscher der beiden Spitzenteams lauert Verfolger ATSV Tirschenreuth (3./16), der aber selbst seine Partie bei den Sportfreunden Kondrau II (14./4) gewinnen muss. Aber daran zweifelt wohl keiner.

DJK Falkenberg Sa. 15.30 TSV Friedenfels

Mit dem Remis gegen Neualbenreuth war DJK-Trainer Harald Konrad nicht zufrieden. "Wir müssen endlich unsere Chancen nutzen." Den idealen Zeitpunkt sieht er im Kirchweihspiel gegen Friedenfels. "Ich erwarte, dass die Mannschaft endlich explodiert." Neben Schüner fällt Lauterbach länger aus. "Ich hoffe, wir profitieren vom großen Kader." Laut Gästetrainer Edwin Bauer hat seine Mannschaft mit einer guten Leistung gegen Bärnau den Anschluss wieder hergestellt. "In Falkenberg jedoch wird es schwer zu punkten, aber es ist nicht unmöglich." Die personelle Lage gestaltet sich nicht optimal.

TSV Neualbenreuth So. 14.00 SV Griesbach

Nach dem verdienten Punktgewinn in Falkenberg folgt für TSV-Spielleiter Martin Maier ein ganz schwieriges Grenzlandderby. "Griesbach ist momentan für mich die beste Mannschaft der Liga. Da kommt auf unsere Defensive viel Arbeit zu." Mit Xaver Frank und Tobias Riederer fallen zwei wichtige Akteure aus. Eine tolle Mannschaftsleistung, trotz Unterzahl, attestierte SV-Trainer Manuel Waller seinem Team beim 2:1-Sieg in Pechbrunn. Die Hausherren schätzt er als ein Team ein, das nicht zu unterschätzen ist. Schwer vermissen wird Waller den gesperrten Sloup. Einige Akteure sind angeschlagen.

FSV Tirschenreuth So. 15.00 SV Pechbrunn

Aufatmen bei den Hausherren nach dem Dreier in Konnersreuth: Damit dieser Sieg an Wert gewinnt, fordert Trainer Jürgen Ströll sein Team auf, unbedingt nachzulegen. "Kann es an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, ist es nicht chancenlos", sagt Ströll. Der leicht angeschlagene Jan Benes sitzt vorerst auf der Bank. "Wir waren gegen Griesbach die bessere Mannschaft, deshalb ist die Niederlage umso bitterer", ärgert sich SV-Trainer Siegfried Grüner noch immer. Die Hausherren schätzt er als launigen Gegner ein. "Aber wir wollen zurück in die Erfolgsspur." Das Aufgebot ändert sich gegenüber der Vorwoche nicht.

TSV Bärnau So. 15.00 SC Mähring

Nach der Niederlage in Friedenfels verfällt die Heimelf nicht in Panik. Im Gegenteil: "Wir freuen uns nach sechs Jahren wieder auf das Grenzlandderby", sagt TSV-Trainer Werner Daubitzer. "Mit unseren treuen Zuschauern im Rücken und der Heimstärke hoffe ich, dass die Punkte in Bärnau bleiben." Allerdings fallen weiterhin fünf Leistungsträger aus. Eine richtig schlechte Chancenverwertung machte für SC-Spielleiter Stefan Schneider das Spiel gegen Kondrau II zu einer zähen Angelegenheit. "Wollen wir im Derby etwas holen, müssen die Chancen viel konsequenter genutzt werden", fordert Schneider. "Leider haben wir gerade jetzt ein paar Ausfälle zu beklagen."

SF Kondrau II So. 15.00 ATSV Tirschenreuth

Lange Zeit hielten die Hausherren das Spiel in Mähring offen, mussten sich aber schließlich mit 0:3 geschlagen geben. Gegen den ATSV Tirschenreuth erwartet Trainer Jürgen Schmidkonz ein ähnlich schwieriges Spiel. Die Anfangsformation richtet sich wie immer nach der "Ersten". Aufgrund der vielen angeschlagenen Spieler wird sich der Kader der Gäste wesentlich verändern. Aber mit einer konzentrierten Leistung will ATSV-Trainer Marco Zeus auch diese Hürde siegreich nehmen.

SV Schönhaid So. 15.00 TSV Konnersreuth II

Noch immer warten die Hausherren auf den ersten Saisonsieg. Aber es herrscht noch keine Panikstimmung. "Mit der zuletzt beim FC Tirschenreuth II gezeigten Leistung bin ich überzeugt, den langersehnten Sieg einzufahren", sagt SV-Trainer Karl Rößler. Allerdings gestaltet sich die Personallage weiterhin äußerst schwierig, denn es fallen zwei weitere Spieler aus. Eine gute Leistung, aber eine katastrophale Chancenverwertung, attestierte TSV-Spielleiter Florian Neumann seinem Team gegen den FSV Tirschenreuth. "In Schönhaid müssen wir unbedingt punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren", setzt Neumann das Team unter Druck. Allerdings bleibt die Personallage weiterhin angespannt.

Arzberg-Röthenbach So. 16.00 FC Tirschenreuth II

TSV-Trainer Eduard Silva Gomez fordert einen Sieg, um vorne dranzubleiben. Die personelle Lage bleibt unverändert. Aufgrund des erheblichen Personalmangels war für FC-Spielleiter Thomas Schramm das 0:0 in Schönhaid ein Punktgewinn. "Wenn es uns gelingt, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen, wird sich der Gegner gewaltig strecken müssen." Die Startformation entscheidet sich kurzfristig.
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