Fußball Kreisliga Süd MAK
FC beim Tabellenführer

Sport
Tirschenreuth
27.08.2016
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Im Spitzenspiel des siebten Spieltages der Kreisliga Süd erwartet Tabellenführer ASV Wunsiedel (1./14 Punkte) den FC Tirschenreuth (5./10). Dabei stehen die Gäste eher in der Pflicht, wenn sie an der Spitze dranbleiben wollen.

Nach dem Sieg in Fuchsmühl fühlt sich Aufsteiger ASV Waldsassen (11./8) stark genug, um auch dem SV Mitterteich II (10./8) Paroli zu bieten. Den klaren 7:3-Sieg bei der SG Selb-Plößberg/Erkersreuth (16./3) will der TSV Waldershof (8./9) bestätigen. Da kommt das Derby gegen Aufsteiger SG Fuchsmühl (15./3) gerade recht.

ASV Wunsiedel Sa. 17.00 FC Tirschenreuth

Wichtig waren für ASV-Trainer Udo Schnurrer die drei Punkte in Arzberg. "Nach einer ordentlichen Vorstellung verlor meine Mannschaft zum Schluss den Faden. Das darf uns gegen Tirschenreuth nicht passieren." Mit dem Kreuzbandriss von Julian Röder erkaufte sich der Tabellenführer den Sieg teuer. Aufgrund von mittlerweile vier verletzten Stammspielern sieht Schnurrer der Partie mit gemischten Gefühlen entgegen. "In Mitterteich hat einfach nichts gepasst", blickt FC-Spielleiter Thomas Schramm auf die 0:1-Niederlage zurück. "Ersatzgeschwächt offenbarte die Mannschaft große Probleme in der Offensive." In der momentanen Personallage wäre Schramm mit einer Punkteteilung einverstanden. Fraglich sind die Einsätze von Bastian Popp und Fabian Büttner.

SpVgg 13 Selb So. 14.00 SpVgg Wiesau

Trotz des 3:1-Sieges in Marktleuthen war Trainer Stefan Rogler vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht. "Das war eine Katastrophe, die mir unerklärlich ist." Um gegen Wiesau erfolgreich zu sein, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung. Konnersreuth war ein ebenbürtiger Gegner. Deshalb war Gästetrainer Markus Pappenberger mit der Nullnummer zufrieden. "Wir standen defensiv sehr gut, nach vorne gibt es aber noch Spielraum nach oben." An Selb erinnert sich Pappenberger nur ungern. Vergangene Saison setzte es zwei Niederlagen. Das personelle Wechselspiel setzt sich fort - einige kommen, andere gehen. Auf jeden Fall sind Wölfel und Hajrizi wieder einsatzbereit.

SV Steinmühle So. 14.00 FC Marktleuthen

Sieben Stammspieler konnte SV-Trainer Thorsten Meier in Kirchenlamitz nicht ersetzen. "Schade, es wäre mehr drin gewesen, denn der Gegner war nicht besser." Den nächsten Aufsteiger schätzt Meier ähnlich stark ein. "Wenn wir an unsere Heimstärke anknüpfen, bleiben die Zähler in Steinmühle", ist er sicher. Allerdings wird sich die angespannte Personalsituation nicht viel bessern. Nach zwei Niederlagen in Folge muss der Gast den Hebel umlegen und vor allem seine Torchancen eiskalt nutzen. "Gegen Selb bestimmten wir über die gesamte Spielzeit das Geschehen, vergaben aber fahrlässig die besten Möglichkeiten", erinnert sich FC-Trainer Marc Sommer. Bösl und Gebhard fehlen urlaubsbedingt, dafür kehrt Mattuschak zurück.

ASV Waldsassen So. 15.00 SV Mitterteich II

Damit der Sieg im Aufsteigerduell in Fuchsmühl an Wert gewinnt, will ASV-Trainer Daniel Bindl unbedingt nachlegen. Allerdings weiß er, dass die Gäste spielerisch ein ganz anderes Kaliber darstellen. "In dieser Hinsicht werden wir uns steigern müssen." Tobias Weiß und Spielertrainer Daniel Bindl befinden sich im Urlaub. Beim knappen 1:0-Sieg über den FC Tirschenreuth war Trainer Ralf Müller vor allem von der Defensivarbeit seiner Truppe angetan. Beim Neuling erwartet er ein hartes Stück Arbeit, zumal sich sein Team gegen Aufsteiger schon immer schwer getan hat. Die Personallage hängt wie immer von der Landesliga-Mannschaft ab.

VfB Arzberg So. 15.00 SF Kondrau

An der mangelhaften Chancenverwertung scheiterte die Heimelf gegen Tabellenführer Wunsiedel. "Da wäre mehr drin gewesen", trauert VfB-Spielleiter Rainer Walter der verpassten Chance nach. Die Gäste sind für Walter schwer einzuschätzen, denn zu schwankend waren sie bei ihren bisherigen Auftritten. Fehlen werden Maier und Graf, dafür kehren Wunderlich, Sivriler und Höfer zurück. Laut SF-Trainer Jürgen Schmidkonz kam seine Mannschaft gegen Schwarzenbach/Saale zu einem glücklichen Punktgewinn. "In Arzberg will ich eine Trotzreaktion sehen. Vor allem im Kopf muss die Mannschaft frei sein." Da Safak, Yavuz, Ernstberger und Söllner ausfallen, könnte Schmidkonz mit einer Punkteteilung leben.

VFC Kirchenlamitz So. 15.00 FC Schwarzenbach/S.

Nicht überbewerten will VFC-Coach Ali Sener den klaren 5:0-Sieg über Steinmühle. "Die Gäste hatten vor allem im Abwehrbereich große personelle Probleme. Für uns waren es lediglich drei Punkte zum Klassenerhalt. Wir bleiben auf dem Teppich." Das Aufsteigerduell wird für ihn ungleich schwerer, denn die Gäste verfügen über eine kompakte Abwehr. Rotgesperrt ist Christoph Röll, ferner fehlen Weiß und Ziesel. Im Gegensatz zu den Hausherren können die Gäste mit dem Saisonauftakt weniger zufrieden sein. Mit erst einem Sieg, zwei Remis und drei Niederlagen belegt der Mitaufsteiger einen Relegationsplatz. Diesen zu verlassen, ist das Ziel von FC-Trainer Horst Pankau.

TSV Konnersreuth So. 15.00 SG Selb-Pl./Erkersr.

Nur bedingt war TSV-Spielleiter Florian Neumann mit der Nullnummer in Wiesau einverstanden. "Die Abwehr stand gut, aber im Sturm offenbarte die Mannschaft erhebliche Mängel." Eindringlich warnt er davor, den Gegner am Tabellenstand zu messen, sonst könnte es ein böses Erwachen geben. "Mannschaften mit dem Rücken zur Wand sind immer gefährlich." Trotzdem fordert Neumann vehement einen Heimsieg. Der Kader ändert sich nicht. Nach der deftigen 3:7-Heimpleite gegen Waldershof wird SG-Trainer Georg Müller alle Hände voll zu tun haben, die Mannschaft wieder aufzurichten. 34 Gegentore, die meisten in der Liga, zeigen deutlich, wo bei den Oberfranken der Schuh drückt.

TSV Waldershof So. 17.00 SG Fuchsmühl

Das über weite Strecken gut gestaltete Spiel gegen Selb-Plößberg/Erkersreuth und die daraus resultierenden Punkte muss die Mannschaft jetzt zu Hause bestätigen. "Wir werden den Aufsteiger auf keinen Fall am Tabellenstand und den letzten Leistungen messen", verspricht Trainer Harald Rupprecht. Das Derby wird für den Coach vom Kampf geprägt sein. Wegen Urlaub fehlen Heinrich und Meichner. "Die Niederlage gegen Mitaufsteiger ASV Waldsassen schmerzt sehr", gibt SG-Coach Horst Höfer unumwunden zu. Seiner Meinung nach liegt es an der fehlenden Cleverness, warum sein Team erst einmal gewonnen hat. Ausgerechnet vor dem Derby plagen ihn wieder Personalsorgen. "Kampflos ergeben wir uns aber mit Sicherheit nicht."
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