Fußball Kreisliga Süd MAK
Konnersreuth: 5:0-Derbysieg

In dieser Szene wirkt der Konnersreuther Jonas Lochner (Mitte) ganz unbeteiligt. Doch er war beim 5:0-Sieg des TSV in Kondrau mit drei Toren der entscheidende Mann. In dieser Szene halten die Kondrauer Yannik Schiml (links) und Stefan Bauer den Torjäger in Schach. Bild: heh
Sport
Tirschenreuth
07.11.2016
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In der Kreisliga Süd wurden am 18. Spieltag nur fünf Partien ausgetragen. Das Spitzentrio gab sich keine Blöße. Der TSV Konnersreuth feierte in Kondrau einen klaren Derbysieg.

Schlusslicht gegen Spitzenreiter lautete das ungleiche Duell zwischen der SG Fuchsmühl (16./6 Punkte) und dem ASV Wunsiedel (1./43) - und es wurde mit 6:1 eine klare Sache für die Oberfranken. Auch die Verfolger waren erfolgreich. Die SpVgg 13 Selb (2./42) gewann beim VfB Arzberg (4./33) mit 3:1 und der VFC Kirchenlamitz (3./37) fertigte den TSV Waldershof (11./18) mit 5:1 ab. Einen in der Höhe überraschenden 5:0-Sieg feierte der TSV Konnersreuth (6./30) im Derby bei den Sportfreunden Kondrau (9./24). Und schließlich zog der ASV Waldsassen (13./15) beim FC Marktleuthen (10./18) mit 2:5 den Kürzeren.

Ausgefallen sind die Partien SpVgg Wiesau - FC Tirschenreuth, SG Selb-Plößberg/Erkersreuth - SV Mitterteich II und FC Schwarzenbach/Saale - SV Steinmühle.

SF Kondrau 0:5 (0:2) TSV Konnersreuth

Tore: 0:1 (31.) Jonas Lochner, 0:2 (43.) Wolfgang Pötzl, 0:3 (63.) Jonas Lochner, 0:4 (77.) Mathias Härtl, 0:5 (89.) Jonas Lochner - SR: Ronan Richter (Münchberg) - Zuschauer: 150

(pho) Die Zuschauer sahen in den Anfangsminuten ein brisantes Derby. Nach einer halben Stunde gingen die Gäste in Führung. SF-Keeper Roßkopf parierte zunächst, den Abpraller verwertete Lochner. Kurz nach dem Rückstand trat der Kondrauer Göybulak zum Freistoß aus 20 Metern an. Der Flachschuss bei glitschigem Boden wurde von TSV-Keeper Wolf gehalten. Kurz vor der Halbzeit erhöhten die Gäste durch einen sehenswerten Treffer von Pötzl auf 2:0. In der zweiten Hälfte war die Heimelf ohne Zugriff auf das Spiel. Der starke TSV-Stürmer Lochner traf aus fünf Metern nur den Pfosten, in der 63. Minute machte er es besser und erzielte das 3:0. Konnersreuth hatte die Partie nun komplett unter Kontrolle. Härtl (77.) und erneut Lochner in der Schlussminute machten den 5:0- Endstand perfekt. Das Ergebnis hätte in der zweiten Halbzeit noch höher ausfallen können.

SG Fuchsmühl 1:6 (0:4) ASV Wunsiedel

Tore: 0:1 (21.) Julius Brunner, 0:2 (26.), 0:3 (31.) und 0:4 (35.) Anthony Hofweller, 1:4 (67.) David Janda, 1:5 (85.) Fabian Bartl, 1:6 (90.) Heiko Neudert - SR: Ali Khalife (Viktoria Hof) - Zuschauer: 100

(phg) Fuchsmühl war von Anfang an darauf bedacht, keine Fehler in der Defensive zu machen. Die SG setzte auf Konter, was auch die erste Gelegenheit einbrachte, die jedoch der Gästekeeper zunichte machte. Wunsiedel hatte die Spielkontrolle, biss sich aber in den ersten 20 Minuten an der Heimabwehr die Zähne aus. Die SG machte es den Oberfranken die nächste Viertelstunde leicht, was der Tabellenführer zur beruhigenden 4:0-Halbzeitführung nutzte. Nach der Pause stellte sich ein anderes Bild dar, denn die Heimelf kämpfte nun um jeden Ball und wollte das Ergebnis in Grenzen halten. David Janda gelang sogar der verdiente Ehrentreffer. In den letzten fünf Minuten ließ jedoch die Kraft nach, was die Oberfranken durch ihren besten Spieler, Fabian Bartl, und Heiko Neudert zum verdienten 6:1-Endstand nutzten.

VFC Kirchenlamitz 5:1 (2:0) TSV Waldershof

Tore: 1:0 (15.) Alexander Manzke, 2:0 (39.) A. Popp, 3:0 (55.) Röll, 4:0 (62.) Florian Weiß, 4:1 (71.) Manuel Riedl, 5:1 (83.) A. Popp - SR: Stefan Egelkraut (ASGV Döhlau) - Zuschauer: 68

Den fachkundigen Beobachtern in Kirchenlamitz war klar, dass sich auf dem schwer bespielbaren Geläuf - eine Horde Wildschweine hatte dem Platz doch gehörig zugesetzt - kein Spiel auf technisch höchstem Niveau entwickeln würde. Nach einer Schrecksekunde in der ersten Minute, als der TSV Waldershof aus abseitsverdächtiger Position allein vor dem gut reagierenden Valdmann auftauchte, übernahm die Heimelf die Spielkontrolle. Im Stile einer Spitzenmannschaft vollendete der VFC den ersten zwingenden Angriff zur Führung und blieb in der Folgezeit weiter am Drücker. Nach zwei schön ausgeführten Standardsituationen und dem schönsten Spielzug des Tages stand es 4:0. Nachlässigkeiten in beiden Hintermannschaften führten dann zum Ehrentreffer und zum leistungsgerechten Endstand. Ein Sonderlob gebührt der VFC-Defensive.
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