Fußball Kreisliga Süd MAK
Taktisch geprägt

Keine Tore fielen an Allerheiligen im Nachholspiel zwischen dem SV Mitterteich II und der SpVgg 13 Selb. Hier kämpfen der Mitterteicher Sebastian Käs (links) und Sven Ries um den Ball. Bild: heh
Sport
Tirschenreuth
02.11.2016
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Die SpVgg 13 Selb (2./39 Punkte) hat durch das 0:0 beim SV Mitterteich II (8./25) den Sprung an die Spitze der Kreisliga Süd verpasst. In Front bleibt der ASV Wunsiedel (1./40).

Im zweiten Nachholspiel an Allerheiligen fielen acht Tore. Der FC Schwarzenbach (6./28) feierte einen 8:0-Kantersieg bei der SG Selb-Plößberg/Erkersreuth (15./7).

SV Mitterteich II 0:0 SpVgg 13 Selb

SR: Matthias Ehlich (TSV Mehlmeisel) - Zuschauer: 140

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf gutem taktischen Niveau. Beiden Teams merkte man den gegenseitigen Respekt an und niemand wollte dem Gegner ins offene Messer laufen. Zudem wurde deutlich, warum sich die besten Defensivreihen der Liga gegenüberstanden. Torchancen waren Mangelware, wobei beide Teams vor dem Wechsel jeweils zwei gute Gelegenheiten zur Führung vergaben. Auch nach der Pause blieb es ein Spiel mit wenig Höhepunkten, das aber durchaus sehenswert war. Bis auf wenige Ausnahmen blieben die Abwehrreihen Herr der Lage. Und wenn es doch einmal gefährlich zu werden drohte, waren die aufmerksamen Torhüter auf beiden Seiten Endstation. Kurz vor dem Schlusspfiff des ausgezeichneten Unparteiischen gab es Alarmstufe 1 vor dem Mitterteicher Tor, doch der vermeintliche Siegtreffer der Selber wurde zurecht wegen Abseits nicht anerkannt. So blieb es in einem interessanten Kreisligaspiel beim gerechten Remis zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften.

SG Selb-Plößb./Erk. 0:8 (0:4) FC Schwarzenbach/S.

Tore: 0:1 (10.) Bastian Ander, 0:2 (14.) Sebastian Bertl, 0:3 (42.) Michael Fröhlich, 0:4 (43.) und 0:5 (57.) Raimund Wohn, 0:6 (75.) Rasim Schijabiew, 0:7 (85.) Kevin Mikuta, 0:8 (89.) Johannes Seifert - SR: Rudolf Kasper (BSC Furthammer) - Zuschauer: 100

(ssp) Die läuferisch und spielerisch überlegenen Schwarzenbacher dominierten klar das Geschehen. Schon bis zur Pause sorgten sie mit vier Toren für die Entscheidung. Im zweiten Durchgang waren die mit dem letzten Aufgebot angetretenen Platzherren zwar um eine Ergebnisverbesserung bemüht. Als jedoch mit zunehmender Dauer die Kräfte schwanden, gerieten sie unter die Räder.
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