Fußball Landesliga Nordost
Poppenreuth: Kellerduell

Auch dieser Schuss von Vaclav Peroutka im vorletzten Heimspiel gegen den TSV Nürnberg-Buch (0:1) brachte nichts ein. Der SV Poppenreuth ist in der Landesliga Nordost seit drei Spielen ohne Punkt und Tor. Am Samstag tritt das Schlusslicht zum Kellerduell beim punktgleichen Tabellenvorletzten SV Seligenporten II an. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
15.04.2016
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0:2, 0:1, 0:3 - seit drei Spielen ist der SV Poppenreuth in der Landesliga Nordost ohne Punkt und Tor. Die Lage des Schlusslichts ist prekär. Im Kellerduell beim SV Seligenporten II muss unbedingt ein Dreier her.

Einen weiteren herben Dämpfer musste der SV Poppenreuth (18./22 Punkte) am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen die SG Quelle Fürth (6./43) hinnehmen. Nach der deutlichen 0:3-Niederlage sitzt der Aufsteiger weiter am Tabellenende der Landesliga Nord-Ost fest. Doch zumindest die drei Relegationsplätze sind noch in Reichweite, auf Platz 16 hat der SVP nur drei Punkte Rückstand. Von einem gesicherten Rang ist die Mannschaft des Trainerduos Vaclav Peroutka und Müfit Topcu allerdings schon neun Zähler entfernt.

Vorletzter gegen Letzter


Am 29. Spieltag steht für die Nordoberpfälzer ein Kellerduell auf dem Programm. Sie gastieren beim punktgleichen SV Seligenporten II (17./22) und stehen ebenso wie die Hausherren mit dem Rücken zur Wand. Der Verlierer kann sich langsam mit der Bezirksliga anfreunden. Das Hinspiel ging mit 3:0 klar an die Reservisten. Vor dieser Partie stellt sich die Frage: Hat der Aufsteiger die drei Niederlagen in Folge verdaut? Die magere Auswärtsbilanz mit lediglich zwei Siegen, vier Remis, aber sieben Einbußen verspricht nichts Gutes. Neben der Punktgleichheit haben die beiden Kontrahenten noch etwas gemeinsam: Mit nur jeweils 32 geschossenen Toren gehören sie zu den angriffsschwächsten Teams der Liga. Einen "Rekord" hält der Aufsteiger allein: Poppenreuth kassierte 64 Gegentore, die meisten der 18 Teams.

Zweikampf an der Spitze


An der Spitze liefern sich der ASV Neumarkt (1./60) und der TSV Kornburg (2./57) ein spannendes Rennen um die Meisterschaft. Beide genießen am Wochenende Heimrecht und treffen auf unangenehme, aber schlagbare Gegner. Der Tabellenführer erwartet den FC Vorwärts Röslau (11./32), der sich in einer gefährlichen Lage befindet. Auf einen Relegationsplatz haben die Oberfranken nur noch fünf Punkte Vorsprung. Auf mehr Gegenwehr wird sich Kornburg einstellen müssen. Der TSV empfängt den ASV Vach (4./46), der dem Neuling schon in der Vorrunde eine 1:3-Niederlage verpasste.
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