Fußball Relegation
Ein Spiel für "die Katz"?

Der FSV Tirschenreuth (rechts Kapitän Tobias Stilp in der Partie gegen die SpVgg Wiesau) trifft heute in Kondrau auf den FC Lorenzreuth. Ob der Sieger dieses Relegationsspiels eine Chance auf den Verbleib in der Kreisliga hat, hängt vom weiteren Verlauf der Bezirksliga-Relegation ab. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
03.06.2016
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Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, ermitteln der FSV Tirschenreuth und der FC Lorenzreuth heute einen Sieger, der vielleicht doch noch die Kreisliga erhalten kann.

Kondrau. Wenn sich am Freitag um 18.15 Uhr auf dem Gelände in Kondrau die beiden Kreisligisten FSV Tirschenreuth und FC Lorenzreuth gegenüberstehen, ist nur eines sicher: Der Verlierer steigt auf jeden Fall in die Kreisklasse ab. Unter gewissen Umständen bekommt der Sieger die Möglichkeit, weiter Kreisliga-Fußball zu spielen. Es kann auch sein, dass die Partie drei Tage später für die "Katz" war. In den beiden Spielen während der Saison eroberte jeweils das Gastteam den Dreier: Der FSV mit 4:3 in Lorenzreuth und der FC mit 6:1 in Tirschenreuth.

Alles Wenn und Aber nützt nichts - beide Vertreter aus dem Teilbereich Marktredwitz/Stiftland hängen am Tropf des ASV Wunsiedel, nachdem der ATSV Münchberg/Schlegel am Donnerstag das Wiederholungsspiel gegen den Mistelbach verloren hat. Nur wenn es der ASV schafft, nächstes Jahr Bezirksliga zu spielen, hat der Sieger des Duells von heute eine Chance auf den Ligaerhalt.

Sowohl Trainer Fabian Leeb vom FC Lorenzreuth als auch sein Kollege Jürgen Ströll nehmen diese Partie trotzdem sehr ernst, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Beide Teams waren nicht in der Lage, ihr erstes Relegationsspiel zu gewinnen.

Weiß zurück, Benes fehlt


"Dabei hatten wir den ASV Waldsassen über weite Strecken im Griff", ärgert sich FSV-Trainer Jürgen Ströll noch immer. "Wir haben eine gute Chance unnötig liegen gelassen." Auch wenn die Mannschaft nach der Niederlage die Köpfe hängen ließ, glaubt er, dass sie sich noch einmal motivieren kann. "Sie ist heiß und will es unbedingt wissen." Die Chancen sieht Ströll bei 50:50. "Ich glaube, dass die Tagesform und auch die Nerven entscheidend sein werden." Schmerzlich vermissen wird er den zuletzt starken Jan Benes aus privaten Gründen. Dafür kehrt Michael Weiß wieder in den Kader zurück.

Trotz aller negativen Begleitumstände bereitete sich der FC detailliert auf diese Begegnung vor. "Die Mannschaft legt bestimmt ein ganz anderes Auftreten als zuletzt gegen Marktleuthen an den Tag", ist sich Trainer Fabian Leeb sicher. "Sollten wir eine weitere Chance erhalten und die Partie gegen Tirschenreuth zählen, wollen wir da sein." Schwer wiegt der Ausfall von Jan-Philipp Rebhan. Dafür sind Michael Schneider, Stefan Seikert und Andreas Schöffel wieder einsatzfähig.
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