Fußball
Rettung für TSV Konnersreuth?

Sicher rettet der Konnersreuther Schlussmann Christian Neumann, unterstützt von Maximilian Siller (links) vor dem einschussbereiten Marian Vaclavik vom FC Tirschenreuth. Am Sonntag können sich die Konnersreuther mit einem Heimsieg gegen den FC Lorenzreuth den Ligaerhalt sichern. Bild: Gebert
Sport
Tirschenreuth
07.05.2016
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Drei Runden vor Saisonende bleibt es in der Kreisliga Süd nur noch im Rennen um Platz zwei, sowie im Tabellenkeller spannend. Den Relegationsrang machen der FC Rehau (2./58), die SpVgg Selb 13 (3./56) und der TV Selb-Plößberg (4./53) unter sich aus. Ganz andere Sorgen plagen die beiden Tirschenreuther Vereine FSV (15./17) und ATSV (16./13). Schlusslicht ATSV Tirschenreuth steht bereits als Absteiger fest und geht relativ locker in das Stadtderby. Für die Hausherren besteht die letzte Chance, wenigstens noch die Relegation zu schaffen. Den direkten Klassenerhalt kann der TSV Konnersreuth (12./29) mit einem Sieg über den FC Lorenzreuth (13./26) feiern. Das ist deshalb möglich, weil der direkte Vergleich für den TSV spricht.

TSV Thiersheim Sa. 15.00 FC Tirschenreuth

Bis zum Saisonende will die Heimelf ihr Restprogramm erfolgreich durchsetzen. Vom klaren 4:0-Vorrundensieg sollte sie sich nicht blenden lassen. Wer TSV-Vorsitzenden Karl-Peter Mötsch kennt, der weiß, dass dieser auf eigenem Gelände immer einen Sieg fordert. Als eine reizvolle Aufgabe sieht FC-Spielleiter Thomas Schramm die Begegnung. "Wir können befreit aufspielen und wollen den guten fünften Tabellenplatz halten. Ich glaube, wir haben eine reelle Chance, denn die Hausherren präsentierten sich in den letzten Wochen nicht immer sattelfest." Die Gäste reisen in Bestbesetzungen an.

FSV Tirschenreuth Sa. 15.00 ATSV Tirschenreuth

Noch ist für die Heimelf die Relegation möglich. "Wir wollen unbedingt unsere letzte Chance nutzen", spornt FSV-Trainer Jürgen Ströll sein Team noch einmal an, alles zu geben. "Es geht im Derby nicht nur um das Prestige." Personell sieht es nicht gerade rosig aus, denn etliche Spieler sind angeschlagen. Auch wenn für die Gäste die Saison gelaufen ist, wollen sie die Zähler nicht kampflos abliefern. "Das Hinspiel haben wir unglücklich verloren", erinnert sich ATSV-Coach Markus Schaumberger. "Wir haben noch eine Rechnung zu begleichen." Die Sperre von Pavel Hromir ist abgelaufen.

SC Mähring Sa. 16.00 SpVgg Selb 13

SC-Spielleiter Stefan Schneider will nicht blauäugig sein. "Den direkten Klassenerhalt werden wir kaum noch schaffen, deshalb konzentrieren wir uns auf die Relegation." Das wird schwer genug, denn die Oberfranken befinden sich mitten im Kampf um den zweiten Tabellenplatz. Ausgerechnet in der Schlussphase der Saison fallen mit Dominik Beer, Josef Hyka und Stefan Schneider drei Leistungsträger aus. Durch die 1:4-Niederlage im Selber Stadtderby wackelt der Relegationsplatz. "Man darf verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise", ärgert sich Gästetrainer Stefan Rogler noch immer. "In Mähring will ich eine Trotzreaktion sehen."

SV Steinmühle So. 14.00 SV Mitterteich II

Mit einem Derbysieg wären die Hausherren endgültig aus dem Schneider. "Wir setzen alles daran, damit endlich der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist", verspricht Trainer Thorsten Meier. Allerdings plagen ihn enorme Personalsorgen, denn einige Spieler sind angeschlagen. Eine Rotsperre sitzt Andreas Gradl ab. Ein packendes und schönes Derby wünscht sich Kollege Sascha Haberkorn. "Spielerisch enttäuschte mein Team gegen den FSV Tirschenreuth. Ich erwarte eine deutliche Steigerung." Da die "Erste" zeitgleich spielt, entscheidet sich die Anfangsformation kurzfristig.

TSV Konnersreuth So. 15.00 FC Lorenzreuth

In dieser vorentscheidenden Begegnung fordert TSV-Spielleiter Christian Werner bedingungslos einen Dreier. "Ich erwarte einen heißen Tanz, denn für die Gäste ist es vermutlich die letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt. Gegenüber der Vorwoche ändert sich am Kader nichts. Auch FC-Trainer Fabian Leeb stuft die anstehende Partie als enorm wichtig ein. "Wir wollen mit aller Macht drei Punkte einfahren, um uns damit für die letzten zwei Spiele in eine gute Position zu bringen." Deshalb fordert Leeb von Beginn an Leidenschaft und Kampfkraft. Positiv gestaltet sich die Personallage, denn alle Spieler sind einsatzfähig.

FC Rehau So. 15.00 VfB Arzberg

Mit einem knappen 1:0-Sieg in Tirschenreuth verteidigte die Heimelf den zweiten Tabellenplatz. Diesen gilt es nun nicht mehr abzugeben. Einen Punktverlust darf sie sich nicht erlauben, denn die Konkurrenz sitzt ihr im Nacken. Nach einer starken Vorstellung gegen keineswegs schwache Mähringer entledigten sich die Gäste aller Sorgen. "Wir fahren als Außenseiter aber befreit zum Tabellenzweiten und haben nichts zu verlieren", sieht Spielleiter Rainer Walter der Begegnung entspannt entgegen.

TSV Waldershof So. 15.00 TV Selb-Plößberg

Große Personalsorgen plagen TSV-Trainer Markus Kremser. Er muss auf sieben Stammspieler verzichten. Damit sinken die Erfolgschancen drastisch. "Ich will wenigstens einen Zähler einfahren", lautet die Vorgabe von Kremser. Mächtig vom Leder zog der Gast im Stadtderby. Damit wahrte er seine Chancen auf den Relegationsplatz, wohlwissend, dass er sich keinen Ausrutscher mehr erlauben kann. Dementsprechend treten die Oberfranken an.

SF Kondrau So. 16.00 SpVgg Wiesau

Noch heute ärgert sich SF-Coach Jürgen Schmidkonz über die unnötige 2:3-Niederlage in Lorenzreuth. In Überzahl und trotz zweimaliger Führung, standen die Sportfreunde mit leeren Händen da. Die Partie ist abgehakt, nun will Schmidkonz die letzten drei Spiele ordentlich und erfolgreich über die Runden bringen. Nicht einsatzfähig sind Gürbüz, Bauer und Schoof, fraglich sind die Einsätze von Rosner und Söllner.

Einen vernünftigen Abschluss fordert auch Kollege Markus Pappenberger. Disziplin und Einstellung stimmte bei der knappen Niederlage gegen den Tabellenführer. Das sollte gegen einen Gegner auf Augenhöhe diesmal reichen. Die Personallage bessert sich zusehends.
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