Schwimmen
Bogners Fischzug

Sport
Tirschenreuth
22.03.2016
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Dem Tirschenreuther Schwimm-Club gelang am Wochenende an der Elbe ein unerwarteter Fischzug. In der altehrwürdigen Schwimmhalle am Freiberger Platz holte das achtköpfige TSC-Team viele Podestplätze. Herausragend war dabei Viktoria Bogner.

Erfolgreichste TSC-Starterin war mit vier Siegen Viktoria Bogner. Julia Walter und Jonas Ducheck standen jeweils einmal ganz oben auf dem Siegerpodest. Ducheck schaffte zudem den Sprung in das Sprinter-Superfinale, das er als Siebter abschloss.

2549 Starts


18 Vereine sorgten mit 436 Teilnehmern und 2549 Starts für ein durchaus ansehnliches Teilnehmerfeld. Der TSC musste zwar auf die Geschwister Bachmeier, Florian Sammüller und Kilian Züllich verzichten, ließ aber von Beginn an erkennen, dass man sehr zielstrebig zu Werke gehen wollte. Allen voran die 14-jährige Viktoria Bogner, die im Jugendklassement die 50 und 100 m Brust in 0:38,67 und 1:25,04 sowie die 100 und 200 m Freistil in 1:06,36 und 2:25,12 für sich entschied. Mit den Silbermedaillen über 200 m Lagen (2:43,05), 400 m Freistil (5:07,71) und 200 m Brust (3:07,79) sowie der bronzenen über 50 m Freistil (0:30,42) komplettierte sie ihre Medaillensammlung. Über 100 und 200 m Brust sowie die 200 m Freistil stand die gleichaltrige Lena Rath mit Bogner auf dem Siegerpodest. Rath holte über die 100 m Brust in 1:29,70 Silber sowie über je 200 m Brust und Freistil in 3:11,01 und 2:36,42 Bronze.

Gold, Silber, Bronze


Bei den Juniorinnen gewann Julia Walter (17) die 400 m Freistil in 5:27,25, holte über je 200 m Lagen und Freistil in 2:53,20 und 2:34,86 Silber und über 200 m Brust in 3:17,37 Bronze. Die ein Jahr jüngere Carina Bönisch sicherte sich in 2:53,15 über die 200 m Lagen Silber, während die ebenfalls 16-jährige Melissa Zölch die 200 m Schmettern nach 3:10,96 als Dritte abschloss.

Bei den Jungen übernahm Jonas Ducheck diesmal die Führungsrolle und konnte sich mit seinem Freistil-Sprint für das Sprint-Superfinale der Jugendlichen qualifizieren. Dabei standen sich die acht punktbesten Sprinter der vier Schwimmarten gegenüber. Jeder hatte seine Spezialdisziplin zu absolvieren, wobei die dabei erzielte Zeit in für die einzelnen Schwimmarten unterschiedliche Punktewertung übertragen wurden.

So standen sich im Finale Brust-, Rücken-, Schmetterlings- und Freistilsprinter gegenüber, wobei nicht der Zieleinlauf, sondern die aus den erzielten Zeiten resultierende Punktzahl für das Klassement entscheidend war. In 0:28,42 über 50 m Freistil schloss Ducheck diesen interessanten Vergleich als Siebter ab, nachdem er in seiner Altersklasse die 200 m Freistil nach 2:20,79 als Sieger beendete und seinen kompletten Medaillensatz durch Platz zwei über 100 m Schmettern (1:12,53) und drei über 100 m Rücken (1:19,57) sicherte.

Spezialist Walter


Schmetterlingsspezialist Patrick Walter schaffte als Zweiter über die 200 m in 2:47,38 den Sprung aufs Siegerpodest. Dieser war Johannes Jähring nach seinem einwöchigen Schulskilager in Dresden verwehrt geblieben. Mit 0:42,20 verpasste der Jüngste im TSC-Team als Vierter Edelmetall knapp.
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