15 Azubnis starten beim BRK-Kreisverband ins Berufsleben
Herzblut und Leidenschaft

Die neuen Auszubildenden und Freiwilligendienstleistenden des BRK-Kreisverbandes Tirschenreuth mit Kreisgeschäftsführer Holger Schedl, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Eva Freifrau von Podewils und Toni Dutz (von links) sowie Ausbilder Andreas Schricker (rechts). Bild: hfz
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Tirschenreuth
06.09.2016
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Das Rote Kreuz ist im Gesundheits- und Sozialwesen ein gesuchter Partner im Landkreis. Mit immerhin 450 Mitarbeitern zählt das BRK auch zu den wichtigen Arbeitgebern - und Ausbildungsbetrieben.

Zum Start ins Berufsleben begrüßten die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Toni Dutz und Eva Freifrau von Podewils sowie Kreisgeschäftsführer Holger Schedl 15 Auszubildende. Dabei verwiesen sie auf zukunftsorientierte Berufsfelder. In den vier Seniorenzentren Haus Falkenstein (Kemnath), Haus Ziegelanger, Haus Mühlbühl (Tirschenreuth) und Haus Frohnwiesen (Plößberg) begannen jeweils drei Auszubildende in der Altenpflege und sowie im Rettungsdienst als Notfall-Sanitäter. Hinzu kommen je drei junge Leute, die den Bundesfreiwilligendienst absolvieren sowie in den Seniorenzentren ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten.

Dutz wünschte den neuen Auszubildenden einen guten Start. Mit Blick in die Geschichte des Roten Kreuzes beglückwünschte er die Neuen zu ihrer Entscheidung, sich dieser Bewegung aus Liebe zum Menschen angeschlossen zu haben. "Die Arbeit mit Menschen fordert Herzblut und Leidenschaft, gibt aber auch eine hohe persönliche Befriedigung." Beim BRK Kreisverband befinden sich derzeit über 30 Auszubildende in der Lehre, sowohl in der Pflege, im Rettungsdienst als auch der Verwaltung.

Nach der Begrüßung warteten Ausbilder Andreas Schricker und Auszubildende Alina Flessa mit der ersten Aufgabe auf die Azubis. Hier galt es, ein drei Meter breites Rotes Kreuz zusammenzusetzen, bevor Wachleiter Richard Cruz anschließend die Rettungswache Tirschenreuth zeigte. Im Anschluss begann die Reise durch den Landkreis und führte zunächst nach Plößberg in das "Haus Frohnwiesen". Dort stellte Michaela Heldwein-Keim das Hausgemeinschaftskonzept vor.

Weiter ging es im Rot-Kreuz-Zentrum Erbendorf. Dort wurde mit einem Video auf die Gründung der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung durch Henry Dunant geblickt und vom stellvertretenden Kreisgeschäftsführer Sven Lehner wurden die ehrenamtlichen Gemeinschaften und deren Aufgaben im BRK vorgestellt. Wachleiter Herbert Winkler führte durch die Rettungswache. Auch die Rettungswache Kemnath wurde mit Wachleiter Michael Busch näher betrachtet, bevor der Personalratsvorsitzende Günter Rodler mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung Anna-Lena Hofmann die Azubis begrüßte.

Vor dem Mittagessen im "Haus Falkenstein", zeigten Claudia Heier und Pflegedienstleiterin Cilli Gerlang ihre Einrichtung. Im Rot-Kreuz-Zentrum Waldsassen angekommen, hieß es "Das Deutsche Rote Kreuz in drei Minuten". Ein Video zeigte die weltweite Rotkreuzarbeit. Danach führte Raimund Köstler durch den Rettungsdienststandort. Auf dem Weg zurück nach Tirschenreuth wurde bei der neue Rettungswache Mitterteich ein weiterer Halt gemacht.

Ins "Haus Mühlbühl" gaben der Einrichtungsleiter Carsten Gleißner-Lieske, Pflegedienstleiterin Kerstin Mois und Praxisanleiterin Elke Engl einen Einblick, bevor Gabriele Schieder und Tanja Schrembs den ersten abgeschlossenen Bauabschnitt der Sanierung im "Haus Ziegelanger" präsentierten und die weiteren Baumaßnahmen erklärten.
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