30 Jahre Immerwährende Anbetung
Glaubensfreude weitertragen

Beim Jubiläum der "Immerwährenden Anbetung" waren die Gläubigen zum Mittagessen in die Aula der Mittelschule eingeladen. Dort war auch ein Gespräch mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer möglich. Bild: kro
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Tirschenreuth
23.03.2016
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Als "Erster Beter des Bistums" wurde Bischof Dr. Rudolf in der Kreisstadt begrüßt. Zum Jubiläum "30 Jahre Immerwährende Anbetung" gab es aber nicht nur beeindruckende Zahlen. Auch die Kontakte mit den Besuchern bei Mittagessen freuten den Bischof.

"Sie können mir glauben, in Regensburg schaut man auf Tirschenreuth und die Immerwährende Anbetung", er habe großen Respekt vor dieser Leistung, die nun schon seit 30 Jahren durchgehalten werde, so Bischof Dr.Rudolf Voderholzer vor dem gemeinsamen Mittagessen mit den Anbetern in der Aula der Mittelschule. Diese Leistung sei ein ganz großer Segen. Er hoffe, dass diese Flamme, diese Leidenschaft für den Glauben erhalten bleibe, "das kann man nur von Gott erbitten". Der Bischof wörtlich: "Sie sollen wissen, dass das in Regensburg gesehen wird, Tirschenreuth ist ein Höhepunkt im Bistum". Der Bischof richtete einen Appell vor allem an die Jungen, diese Glaubensfreude und Glaubensleidenschaft aufzunehmen und diese Fackel weiter zu tragen, "dafür bete ich". Der Bischof versprach, "so Gott will, und ich noch da bin", dass er zum 40-jährigen Jubiläum gerne wieder kommen wolle. Dabei verhehlte er nicht, dass es wohl keinen Ort im gesamten Bistum gebe, wo er schon so oft war wie hier in Tirschenreuth.

Für die Pfarrei hieß Reinhard Legat den Bischof und die weiteren geistlichen Würdenträger willkommen. Legat freute sich, "den ersten Beter unseres Bistums" bereits zum vierten Male in Tirschenreuth willkommen zu heißen, dies sei eine große Wertschätzung.

Beim Herrn verweilen


"Vergelt's Gott" sagte Legat am Samstagmittag aber auch den vielen Anbetern, die seit nunmehr 10 950 Tagen, seit 262 800 Stunden "beim Herrn verweilen". Dabei gebe es nicht um Leistung oder Motivation, nein jeder nehme seine Stunde als eine Stunde der Gnade dar. Mehr als 44 Prozent der Anbeter gehen schon seit 1986 in ihre Anbetungsstunde. Für jeden der 110 Teilnehmer seien dies in den 30 Jahren 1560 Stunden.

2.Bürgermeister Peter Gold zeigte sich begeistert von dem eindrucksvollen Gottesdienst und dem Öffnen der Heiligen Pforte. "Sie haben damit Tirschenreuth auf eine hohe Stufe gehoben, wohl auch weil in Tirschenreuth die Immerwährende Anbetung gepflegt wird". Gold verwies darauf, dass in Tirschenreuth barmherziges und caritatives Handeln gepflegt werde. Vor allem die kirchlichen Verbände zeigten ein großartiges ehrenamtliches Engagement. 30 Jahre Immerwährende Anbetung zeuge von Kraft und Ausdauer, "leider habe ich nicht mitgemacht". "Noch nicht", ergänzte der Stadtpfarrer. Gold bekundet seine Respekt vor dieser großartigen Leistung.

Eine Herzensangelegenheit


In seiner Rede ging der Stadtpfarrer und Regionaldekan auf die Entstehung dieser Immerwährenden Anbetung ein, er selbst sei damals als Kaplan mit dabei gewesen. In seinen Ausführungen beschrieb der Stadtpfarrer auch die eigene Motivation für die Teilnahme an der Immerwährende Anbetung. "Wenn ich es nicht machen würde, wäre ich mit mir selbst nicht im Reinen", betonte Flierl, denn es sei eine Herzensangelegenheit, hier mit zu beten.

Nach einem gemeinsamen Tischgebet gab es etwas Deftiges: Leberkäse mit Kartoffelsalat. Nach dem Essen ging der Bischof mit Stadtpfarrer Georg Flierl durch die Reihen, schüttelte jeden Anbeter die Hand und unterhielt sich mit ihnen. Ja, er nahm sich sehr viel Zeit!
Sie können mir glauben, in Regensburg schaut man auf Tirschenreuth und die Immerwährende Anbetung.Bischof Dr.Rudolf Voderholzer
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