346.Wallfahrt in Tirschenreuth
Die Mittlerin aller Gnaden

Die Messe anlässlich der 346. Wallfahrt für die Kirche zelebrierten (von links) Stadtpfarrer Georg Flierl, Kaplan Paul Gebendorfer, Pater Dietrich von Stockhausen aus Heroldsbach und Pfarrer Siegfried Wölfel aus Friedenfels. Bild: wür
Vermischtes
Tirschenreuth
17.02.2016
36
0

Maria ist die Mutter der göttlichen Barmherzigkeit, ein Rettungsanker, den die Menschen gerade heute dringend brauchen.

Für Pater Dietrich von Stockhausen aus Heroldsbach war es eine große Freude, auf Einladung von Stadtpfarrer Georg Flierl die 346. Wallfahrt in der Kreisstadt anführen zu dürfen. Flierl richtete seine Grußworte nicht nur an den Augustiner Chorherren, sondern auch an Pfarrer Siegried Wölfel, einen Weihekurskollegen von Pater Dietrich von Stockhausen.

Für den Prediger ist die Gottesmutter, die Mutter der göttlichen Barmherzigkeit, welche ihr von ihrem Sohn geschenkt worden ist. "Wir sollten darum bitten, dass sie uns hilft, als unsere Mutter, die göttliche Barmherzigkeit mit dem Herzen aufzunehmen, wie sie sie aufgenommen hat und mit ihrem Herzen auch dann in unsere Welt hineintragen."

Maria sei die Mittlerin aller Gnaden. "Sie ist die Fürsprecherin für uns, damit sie uns diese Gnaden schenken kann. Durch ihre Mutterschaft darf sie uns alle einladen an der Fülle des göttlichen Lebens, des göttlichen Heils teilzuhaben", wandte sich der Geistliche an die Gottesdienstbesucher. "Wir dürfen durch Maria das Heil empfangen und erwarten. Sie baut ihr Heilsnetz über diese Welt auf."

"Als ich diese volle Kirche heute Abend gesehen habe", so Pater von Stockhausen, "habe ich gedacht, - kein Wunder". Hier werde der Rosenkranz gebetet, hier ist Maria mit ihrem Sohn im Zentrum. Dann sei es auch kein Wunder, dass der Glaube lebt und nicht zerstört werden kann, weil Maria dieses Schutzschild ist. So wie Maria ihr Amt als Fürsprecherin für das Brautpaar von Kana tätigte, so nehme sie auch dieses Amt der Fürsprecherin für uns war. "Gott schenkt Maria die Unversehrtheit, ein unbeflecktes Herz. Wo Maria mit ihrem Sohn im Zentrum steht, ist dies eine andere Kirche wie dort, wo Maria zur Seite geschoben ist, wo Maria nicht da ist. Wir brauchen diese Mutter. Gott will, dass wir diesen Weg gehen. Er hat die Magd erwählt, um uns durch sie das Leben, das Heil, den Segen und die Fülle seiner Herrlichkeit zu schenken. Pater Dietrich von Stockhausen appellierte an die Pilger, sich von dieser mütterlichen Hand, vom mütterlichen Herz führen zu lassen, sich dem unbefleckten Herzen weihen zu lassen. Diese sei ein Rettungsanker für unsere Kirche, für unsere Welt, für unsere Zeit. "Maria ist der Schutzmantel, den wir in dieser Zeit brauchen."
Maria ist der Schutzmantel, den wir in dieser Zeit brauchen.Pater Dietrich von Stockhausen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.