347.Wallfahrt mit Bischof Andrej Galvan
Jeden Tag die Beziehung zu Gott auffrischen

Die Messe anlässlich der 347. Wallfahrt für die Kirche zelebrierten (von links): Kaplan Paul Gebendorfer, Vikar Dr. Josef Urbanic aus Slowenien, Bischof Andrej Galvan aus Novo Mesto/ Slowenien, Stadtpfarrer Georg Flierl und Pfarrer Norbert Götz aus Wutschdorf. Bild: wür
Vermischtes
Tirschenreuth
17.03.2016
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"Die Angst kommt nicht von Gott. Und wenn wir beten, verschwindet die Angst". Dies gab Bischof Andrej Galvan den Teilnehmern der Monatswallfahrt in der Kreisstadt mit auf den Weg.

Bereits zum zweiten Mal durfte Stadtpfarrer Georg Flierl Bischof Andrej Galvan aus Slowenien als Anführer und Prediger zur diesmal 347.Wallfahrt begrüßen. Ein Dank erging auch an die zahlreich erschienenen Pilger.

Das Jahr 2016 ist ein Jubiläumsjahr. Vor 100 Jahren, 1916, war die erste Erscheinung in Fatima. In den slowenischen Diözesen bereite man sich auf diese Jahrhundertfeier besonders vor. Vom 13. Mai bis 13. Oktober wird eine Gottesmutterstatue die vielen Pfarreien besuchen.

Der Bischof erinnerte an die ersten Erscheinung vor 100 Jahren. Die Botschaft des Engels lautete: "Habt keine Angst, ich bin der Engel des Friedens. Betet zusammen mit mir, es gibt vieles das uns Angst einflößt. Es gibt Kriege, Christen werden verfolgt, Hunderttausende und sogar Millionen von Flüchtlingen suchen nach einer neuen Heimat." Die Angst komme jedoch nicht von Gott, wenn wir beten, verschwindet die Angst. Wir sollten für all jene beten, die nicht beten, weil sie nicht wollen oder können, für all jene, die keinen Glauben und keine Hoffnung haben. Und gerade dies gehöre auch zum Inhalt und zum Auftrag im Jahr der Barmherzigkeit.

Verfall der Moral


"Wir müssen jeden Tag etwas unternehmen, das die Beziehung zu Gott erfrischt. In unserer heutigen Zeit ist das wahre Problem, dass Gott von unserem Horizont verschwindet und dass das Licht, das von Gott kommt, das Orientierungslicht, nachlässt." Unvermeidbar seien deswegen die vielen Folgen, wie der Verfall der Moral, die Gleichgültigkeit, die Ängstlichkeit oder die auseinandergegangenen Familien, so der Prediger. "Alles was wir eigentlich brauchen kann nur von Gott kommen. Er ist der Barmherzige, der uns liebt." Wir müssten jeden Tag unsere Liebe vertiefen. Wir müssten lernen, all unsere Wünsche und Sehnsüchte mit Gottes Willen in Einklang zu bringen. Im Jahr 1916 hat der Engel die Kinder zum vermehrten Gebet ermutigt. "Heute aber werden wir alle zu einem solchen Gebet aufgerufen. Gebet bedeutet Anbetung - Verehrung und Seligpreisung seiner heiligen Anwesenheit und seines Wirkens."
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