348. Wallfahrt für die Kirche mit Abt Thomas Freihart
Aus dem Hören zum Gehorchen gelangen

Gemeinsam feierten den Wallfahrtsgottesdienst in Tirschenreuth (von links): Stadtpfarrer Georg Flierl, Pater Klaus Kniffki, Diakon Harald Schraml, Abt Thomas Freihart, Pfarrer Michael Allkofer, Pfarrer Konrad Gruber und Kaplan Paul Gebendorfer. Bild: hfz
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Tirschenreuth
20.04.2016
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Abt Thomas Freihart aus Weltenburg konnte Stadtpfarrer Georg Flierl zur 348. Wallfahrt für die Kirche begrüßen. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von Regina Wilfert und Werner Fritsch an der Orgel.

"In der Kunst gibt es Darstellungen die den hl. Evangelisten Lukas als Maler zeigen, der von der Gottesmutter Maria ein Porträt anfertigt. Mehr noch als mit Farbe und Pinsel hat er uns in den Texten seines Evangeliums ein Bild Mariens gezeichnet. Es ist ein Bild, das uns ihr inneres Geheimnis nahe bringt," begann der Abt seine Predigt. Das Evangelium selbst prophezeie und verlange die Verehrung der Gottesmutter.

"Maria ist die große Glaubende, die sich von Gott an der Hand nehmen und sich von ihm führen ließ. Den eigenen Plan ihres Lebens ließ sie sich aus der Hand nehmen und legte ihn voller Bereitschaft in die führende Hand Gottes", so der Abt. "Sie war die Glaubende inmitten der Finsternis und der Unbegreiflichkeit, die Gott von ihr verlangte." Deshalb könne Maria Wegführerin hin zum Glauben sein. Der erste und grundlegende Schritt auf diesem Weg sei der Glaube an Gott. Bei vielen Informationen spiele es für uns keine Rolle, ob sie wahr oder falsch sind, sie ändern unser Leben nicht. "Aber wenn es Gott nicht gibt, dann ist das Leben leer, ist die Zukunft leer." Wenn es aber Gott gibt, ändere sich alles, das Leben ist Licht, wir haben einen Orientierungspunkt dafür, wie wir leben sollen. "Glauben ist somit die grundlegende Orientierung unseres Lebens", betonte der Geistliche. Und die intensivste Form, den Glauben auszudrücken, seit das Gebet. "Wer betet, der glaubt." Um in dieser Weise wahr und echt zu beten sei es notwendig, den Weg nach Innen anzutreten. Hierfür könnten wir uns von Maria an der Hand nehmen lassen. Sie lehre uns zu verweilen. Es sei ein Verweilen, das zum Wesentlichen, zum wirklich Wichtigen führt. In der Stille des Verweilens würden wir offen und bereit für den Anruf Gottes. "Wir sollen in ihre Haltung hineinwachsen. Hörende zu werden wie sie und aus dem Hören zum Gehorchen zu gelangen", so der Prediger
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