5.Neuauflage der Notfallmappe
Regelungen für den Notfall

Walter Brucker, Wolfgang Lippert, Anja Dubrowski, Regina Kestel, Christine Härtl, Manfred Häfner, Isolde König und Wolfgang Fenzl (von links) stellen die fünfte Auflage der Notfallmappe vor. Bild: pbls
Vermischtes
Tirschenreuth
06.03.2016
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Wer die medizinische Versorgung eines Menschen im Notfall übernimmt, sollte schon vorab geklärt werden. Nützliche Informationen und Formulare bietet die fünfte Neuauflage der Notfallmappe, die von der Seniorenfachstelle des Landkreises herausgegeben wird.

2011 wurde die Mappe das erste Mal aufgelegt. Sie enthält wichtige Rufnummern, Checklisten und individuell eintragbare Informationen. Darunter fallen etwa einzunehmende Medikamente, Impfungen und Versicherungsdaten. Die letzte Seite bietet Platz zur Eintragung wichtiger Passwörter. Außerdem beinhaltet die Notfallmappe Formulare zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Der Bevollmächtigte sollte stets wissen, wo sich die entsprechenden Dokumente befinden. Vor allem in der letzten Lebensphase müssen oft schwierige Entscheidungen getroffen werden. Die eigenen Wünsche sollten dann in einer Patientenverfügung aufgelistet sein, um zu gewährleisten, dass der Ermächtigte im Sinne des Patienten handeln kann. Abteilungsleiterin Regina Kestel betont jedoch: "Die Vorsorgevollmacht kann man auch in jungen Jahren brauchen." Erhältlich ist die Notfallmappe in den Gemeinden, im Internet und bei der Seniorenfach- oder Betreuungsstelle des Landratsamtes (www.tirschenreuth.de unter der Rubrik Soziales & Ehrenamt - Seniorenfachstelle oder unter Tel. 09631/88466 bzw. /88281). Die Mappe und alle Beratungen sind kostenfrei. Bei der notwendigen Beglaubigung durch die Betreuungsstelle im Landratsamt fällt eine Gebühr von 10 Euro an. Eine notarielle Beglaubigung ist ebenfalls möglich.
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