Alte Kanone wieder aufgetaucht
Soldaten- und Reservistenkameradschaft will das Erinnerungsstück restaurieren

Treue Mitglieder ehrte die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Tirschenreuth. Im Bild (sitzend,von links) Sandra Breitengraser und Ramona Nurtsch-Ditz, dahinter BSB-Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth, Wolfgang Nurtsch, Rudi Höfler, Vorsitzender Matthias Seidl, Martin Schneider und Andreas Schneider. Bild: heb
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Tirschenreuth
23.01.2016
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Rückblick und Vorschau, dazu Ehrungen langjähriger Mitglieder - eine Jahreshauptversammlung wie viele andere. Hätte die Soldaten- und Reservistenkameradschaft nicht noch eine Überraschung parat gehabt.

Hinter der örtlichen RSK stehen gleich zwei Verbände: Einmal der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) und seit einigen Jahren auch der Bayerische Soldatenbund (BSB). Heuer standen nun im Gasthof "Zur Alm" Ehrungen an, die BSB-Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth begleitete. In seinen Grußwort würdigte er das ganzjährige Engagement des Vereins. Ob es sich um gesellschaftliche oder vereinsspezifische Veranstaltungen handle, die Reservisten würden sich immer einbringen.

Für fünf Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Soldatenbund (BSB) ehrte er Ramona Nurtsch-Ditz und Sandra Breitengraser. Für zehn Jahre wurden Wolfgang Nurtsch, Andreas Schneider, Martin Schneider und Matthias Seidl ausgezeichnet. Mit dem Ehrenzeichen in Bronze wurde zudem Rudi Höfler geehrt. Im Jahresrückblick wurde wieder an zahlreiche gemeinsame Unternehmungen erinnert. Neben einem Biwak nahmen die Vereinsmitglieder auch an der Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen teil und gewannen prompt den Titel. Neben einem Vereinsausflug absolvierten die Mitglieder auch verschiedene dienstliche Veranstaltungen mit Ausbildungscharakter. Und ganz besonders stolz machte die Kriegsgräbersammlung 2015. Stolze 1402 Euro kamen zusammen.

Mit einer weiteren Information wartete Vorsitzender Seidl auf. Nämlich, dass nun zwei neue Kanoniere zur Verfügung stünden. Matthias Seidl und Wolfgang Nurtsch hatten den erforderlichen Lehrgang in Obertraubling besucht und die Prüfung mit Bravour bestanden. Weiter erklärte er, dass die alte Kanone, mit der früher Ehrensalut abgegeben wurden, nach langen Jahren wieder aufgetaucht sei. Nun soll sie restauriert werden. Ein kostspieliges Unterfangen, das eventuell mit Spenden finanziert werden soll. Für die RSK aber sei es ein wertvolles Erinnerungsstück, dass für die lange Vereinstradition steht.
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