Anekdoten und beste Wünsche

Für Roswitha Strasser (links) und Josef Feiler ist die Schulzeit ebenfalls vorbei. Rektorin Gabriele Grünwald durfte die langjährigen Kollegen in den Ruhestand verabschieden. Bild: tr
Vermischtes
Tirschenreuth
30.07.2016
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Die Grundschule trennt sich von zwei langgedienten Mitgliedern ihres Lehrkörpers. Rektorin Gabriele Grünwald verabschiedete ihre Kollegen Roswitha Strasser und Josef Feiler am Donnerstag in den Ruhestand.

In kleiner Runde nur mit Kollegen, so hatten es sich die beiden Lehrkräfte gewünscht, fand die Feier am Donnerstag in der Schulaula statt. Mit einem würdigen Rahmen wurde die Veranstaltung aber dennoch ausgestattet. Zum Auftakt trug die Kinder-Singklasse von Klaudia Kormann zwei Lieder vor, ebenso zeigte sich das Lehrerensemble von seiner musikalischen Seite. Und zu guter Letzt sang dann das gesamte Lehrerkollegium den künftigen Pensionären ein Ständchen.

Roswitha Strasser, geboren 1952 im Landkreis Neumarkt, hat 19 Jahre später ihr Abitur am Stiftland-Gymnasium abgelegt. Nach dem Studium in Regensburg erhielt sie ihren ersten Lehrerposten in Konnersreuth, bevor sie 1987 an die Grundschule Tirschenreuth versetzt wurde. Hier blieb sie bis heute, womit sie auf eine Dienstzeit von über 35 Jahren zurückblicken kann.

Und auch Josef Feiler, geboren im Landkreis Neustadt, konnte noch im Juni sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im selben Jahr geboren wie Roswitha Strasser, machte er sein Abitur am Augustinus-Gymnasium Weiden und studierte ebenfalls in Regensburg. Feiler wurde 1980 in Kemnath zum Lehrer ernannt und war vor seiner Zeit an der Tirschenreuther Grundschule auch an der Hauptschule der Kreisstadt tätig.

Kleines Theaterstück


"Ich lasse euch ungern gehen", gab Rektorin Gabriele Grünwald zu. Sie hatte mit den beiden Kollegen die vergangenen 30 Jahre zusammengearbeitet. Bei Roswitha Strasser würdigte die Rektorin die Fähigkeit, sich immer wieder auf die Neuerungen einzustellen, etwa beim Thema Inklusion. Und Roswitha Strasser hätte alle gestellten Aufgaben mit Bravour gemeistert. Konsequenz und Geradlinigkeit bescheinigte die Rektorin dann Josef Feiler. "Du bist nicht gleich auf jeden Zug aufgesprungen, wenn es Reformen gab". Und dennoch wäre Seiler der Vorreiter in Sachen Inklusion an der Schule geworden. Den Abschied lockerte das Lehrerkollegium dann mit einem kleinen Theaterstück auf, gespickt mit Anspielungen auf lustige Ereignisse der letzten Jahrzehnte. Und auch an Anekdoten und Bildern aus der Dienstzeit von Strasser und Feiler fehlte es beim Rückblick nicht. Mit der offiziellen Versetzung in den Ruhestand war es dann auch Zeit für abschließende Worte. "Wir können aber jede helfende Hand gebrauchen", scherzte Grünwald, und teilte die beiden gleich mal zum Ordnungsdienst ein.
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