Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Tilo Ettl
In der Kunst viele Wahrheiten

Tilo Ettl (rechts) und der gebürtige Arnschwanger Toni Scheubeck, einer der besten oberpfälzer Bildhauer und Zeichner, vor einem Gemälde von Tilo Ettl im Museumsquartier. Bild: kro
Vermischtes
Tirschenreuth
21.04.2016
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Tilo Ettl gibt sich bescheiden, will eigentlich nur ein "brauchbarer Künstler" werden. Wie sehr ihm das gelungen ist, zeigen seine Bilder und Skulpturen im Museumsquartier.

Eine Sonderausstellung des gebürtigen Schwandorfers Tilo Ettl, der seit 1992 im tschechischen Planá lebt, findet sich derzeit im Museumsquartier. Am Dienstagabend wurde im Beisein aller drei Bürgermeister der Stadt Tirschenreuth die Ausstellung eröffnet.

Die Bilder und Skulpturen von Tilo Ettl sind bis zum 12. Juni zu besichtigen. Musikalisch wurde die Eröffnung von Susanne Pröls (Klavier), Rebecca Gürster (Saxophon) und Vincent Gibhardt (Gitarre) in eindrucksvoller Weise umrahmt. Bürgermeister Franz Stahl freute sich zu dieser Eröffnung auch viele Tirschenreuther Künstler begrüßen zu können, an der Spitze Petra Schicker vom Tirschenreuther Kunstverein. In seiner Rede verwies er darauf, dass vor allem Sonderausstellungen im Museumsquartier (MQ) das "besondere Salz in der Suppe sind". G

Gerade diese Sonderausstellungen bereicherten das MQ, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiern könne. Das MQ gebe einheimischen Künstlern die Möglichkeit, sich und ihre künstlerischen Werke zu präsentieren. Umso mehr freue er sich, dass Tilo Ettl nun in dieser Sonderausstellung seine Bilder und Skulpturen präsentiere.

Stahl verwies darauf, dass ihn mit Tilo Ettl und seiner Frau Alena eine nun schon 20-jährige Freundschaft verbinde. Ettl sei eine Bereicherung des künstlerischen Lebens in der Region. Der Künstler malt nicht nur, sondern arbeitet auch mit Holz oder gar mit Granit. Tilo Ettl verwies in seiner Rede darauf, dass er seit rund 30 Jahren versuche, "ein brauchbarer Künstler zu werden". Er betonte, dass es in der Kunst viele Wahrheiten, aber auch viele Alternativen gebe. Als Künstler bewege man sich stets im Ungewissen, dennoch sollte man sich an gewisse Regeln halten. Der Maler sei wie ein Fotograf, der seine tiefsinnigen Gedanken transferiere. Seine Werke sind aktuell nicht nur im Museumsquartier zu sehen, sondern auch im Buchhaus Rode.
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