Beeindruckende Bilanz des Elisabethenvereins
Dauereinsatz für Mitmenschen

Bei der Personalweihnachtsfeier des Elisabethenvereins wurden wieder treue Mitarbeiter geehrt (vorne von links): Silvia Schulz, Brigitte Bock, Alfons Wolfrum, Herbert Bock und Bernhard Stahl sowie (hinten von links) Pflegedienstleiterin Schwester Simona, Christina Ritz, Brigitte Richter, Manuela Hager, Elfriede Bredtl, Brigitte Schmelzer, Monika Mehler, Liane Röckl, die Geschäftsführer Thomas und Günther Franz und Stadtpfarrer Georg Flierl.
Vermischtes
Tirschenreuth
31.12.2015
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Ständig sind die Mitarbeiterinnen des Elisabethenvereins in ihren "grünen Flitzern" unterwegs und kümmern sich um die Menschen in der Region. Doch es wird immer schwieriger, Fachkräfte zu finden.

Einmal im Jahr kommen alle Beschäftigten des Elisabethenvereins im großen Pfarrsaal zusammen, um gemeinsam zu feiern und einen schönen Abend miteinander zu verbringen. Bei dem Treffen gibt es auch Auszeichnungen für langjährige Beschäftigte.

Die gemeinsame Zeit nutzte Pflegedienstleiterin Schwester Simona auch, um ausdrücklich ihren Dank an alle Beschäftigten zu richten: Für ihre Treue zum Elisabethenverein, das nicht nachlassende Engagement, den ständigen Einsatz, für das "Mitdenken", das "Kümmern" während des gesamten Jahres.

Außenstelle geschlossen


Freilich habe es auch Engpässe gegeben, eigentlich ein Dauerzustand. Es werde zunehmend schwieriger, Fachkräfte für die ambulante Pflege zu bekommen, bedauerte sie. Dabei gebe es immer mehr pflegebedürftige Kranke. Frei werdende Stellen könnten nicht immer wiederbesetzt werden. Der Elisabethenverein musste auf diese Situation reagieren und schloss Ende März 2015 die Außenstelle Fuchsmühl.

Trotz aller Schwierigkeiten konnte im Kerngebiet auf hohem Niveau weiter gearbeitet werden. Auch dieses Jahr wurde wieder gut gewirtschaftet, so dass man mit der Situation zufrieden sein könne. Auch Stadtpfarrer Georg Flierl richtete seinen Dank an die Beschäftigten, besonders an die beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer Günther und Thomas Franz und ihre Ehegattinnen, die sehr viel Verständnis für die Arbeit ihrer Ehegatten aufbrächten.

Geschäftsführer Thomas Franz übernahm den Jahresrückblick und konnte mit beeindruckenden Zahlen aufwarten. Immerhin zählt der Elisabethenverein zu den größten Betrieben der Kreisstadt. Freilich müssten viele Überstunden gemacht werden, weil Fachkräfte fehlen würden.

300 000 Kilometer


Grundsätzlich, so Thomas Franz, würden neue Autos seit 2014 nur noch mit Standheizung angeschafft. Mittlerweile laufen 25 grüne Flitzer. Im ersten Halbjahr 2015 kamen etwa 145 000 gefahrene Kilometer zusammen. Die 300 000 werden wohl noch voll gemacht. Dann war es auch schon an der Zeit für die Ehrungen, die von Schwester Simona, Stadtpfarrer Georg Flierl und den beiden Geschäftsführern Günther und Thomas Franz gemeinsam vorgenommen wurden. Zehn Jahre dabei sind bereits Brigitte Richter, Brigitte Schmelzer und Silvia Schulz. Ebenfalls zehn Jahre arbeiten Bernhard Stahl und Alfons Wolfrum ehrenamtlich mit. 15 Jahre arbeitet Brigitte Bock schon als Sekretärin beim Elisabethenverein. Und Herbert Bock, Elfriede Bredtl und Monika Mehler sind seit 15 Jahren schon als treue Essensausfahrer ehrenamtlich unterwegs.

Auf stolze 20 Jahre bringen es Manuela Hager, Christina Ritz und Liane Röckl. Ihnen allen dankten die Verantwortlichen nochmals herzlich, denn über viele Jahre, über alle Jahreszeiten hinweg für pflegebedürftige Mitmenschen zu sorgen sei nicht nur als Beruf sondern doch eher als Berufung zu sehen.
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