Beeindruckende Kulissen

Vermischtes
Tirschenreuth
09.06.2016
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Der 500. Geburtstag der Heiligen Teresa wurde im vergangenen Jahr gefeiert. Da lag es nahe, dass die Pilgerstudienreise der Stadtpfarrei nach Spanien führte, wo sich die Teilnehmer auf die Spuren dieser Kirchenlehrerin begaben.

Begonnen hatte die Reise in der Stadtpfarrkirche, wo Kaplan Paul Gebendörfer den Pilgersegen erteilte. Die erste Station nach ruhigem Flug war dann Ávila, die Geburtsstadt Teresas, in der Region Kastilien-León. Die Altstadt ist in ihrem ursprünglichen Zustand wunderbar erhalten geblieben. Auffälligstes Merkmal ist die begehbare Stadtmauer rund um Ávila.

Von Ávila aus besuchten die Pilger verschiedene Ziele in der Umgebung, so die Universitätsstadt Salamanca, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Ganz besonders faszinierte die Gruppe dort die Kathedrale, die von außen schon eine beeindruckende Fassade besitzt: Ein einziges Gesamtkunstwerk. Ein Abstecher führte nach Alba de Tormes, in deren Basilika sich über dem Tabernakel das Grab der Hl. Teresa befindet. Die Messe, die Kaplan Gebendörfer hier zelebrierte, hinterließ deshalb einen ganz besonderen Eindruck.

Sommerresidenz der Könige


Der Schlosspark des Palacio Real la Granja de San Ildefonso, der Sommersitz der spanischen Könige, war das nächste Ziel. Natürlich durfte auch Segovia nicht fehlen. Die zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Stadt erstaunte die Besucher mit ihren zahlreichen einzigartigen Kirchen und Profanbauten. Besonders imposant war das Aquädukt aus der Römerzeit, welches mit gewaltiger Höhe mitten durch die Altstadt führt. Die zweite Station während der Reise war die Hauptstadt Madrid. Aufgrund der Größe der Stadt wurde sie zunächst einmal mit dem Bus erkundet. Dabei sah die Gruppe alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Drei-Millionen-Stadt. Für einige etwas besonderes waren die Stierkampfarena "Las Ventas" und das Fußballstadion "Bernabéu". Tags darauf wurde Toledo am Tajo besucht. Die Stadt, auf einem Granitfelsen erbaut, ist in ihrem ursprünglichen Zustand noch sehr gut erhalten. Die Silhouette gleicht einer Theaterkulisse, was von eine Panoramastraße, die rund um Toledo führt, sehr gut zu sehen ist. Die Kulturen und Epochen verschmelzen hier zu einer wunderbaren Einheit. Viele Werke des Künstlers El Greco werden hier aufbewahrt.

In der Kathedrale Santa Maria zelebrierte Kaplan Gebendörfer eine Messe. Der Vormittag des letzten Tages gehörte El Escorial. Diese Anlage befindet sich in dem kleinen Ort San Lorenzo de El Escorial, circa 50 Kilometer nordwestlich von Madrid. Beherrscht wird der Ort vom mächtigen Klosterpalast, der von König Philipp II. zwischen 1563 und 1584 erbaut wurde. Das Bauwerk ist schon wegen seiner Dimensionen beeindruckend; die Innenausstattung ist Kunst des 16. Jahrhunderts in Reinkultur. Der Komplex ist in mehrfacher Hinsicht ein Symbol von Spaniens einstiger Weltmachtstellung, von königlicher Größe, von katholischer Glaubensstrenge und der Verbindung von Politik und Religion. Besonders beeindruckend: Der Hochaltar der Kirche, deren Grundriss die Form eines gleicharmigen Kreuzes besitzt, die Bibliothek mit über 40 000 Büchern und die Krypta der Könige.

Interessante "Menü"


Danach ging es mit dem Flugzeug wieder zurück nach Deutschland. Ausgesucht und organisiert wurde die Reise von Dr. Max Schön und Kaplan Paul Gebendörfer. Die Reisegruppe war von diesem "Menü" mit religiöser- und profaner Kultur, das von den Organisatoren hervorragend serviert wurde, sehr angetan, und man darf schon auf das Ziel im nächsten Jahr gespannt sein.
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