Berufsfeuerwehrtag bei der Jugendfeuerwehr Tirschenreuth
Junge Retter im Dauereinsatz

Mit dem Einsatzboot ging es zur Personenrettung aufs Wasser. Der Dummy freilich hat den Einsatz eher entspannt ertragen. Bild: Christian Kohl
Vermischtes
Tirschenreuth
07.04.2016
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Rund um die Uhr waren die jungen Leute der Feuerwehr gefordert. Leben retten und Feuer löschen sorgten für eine Reihe von Einsätzen. Alles diente aber nur der Übung, doch war der Nachwuchs hier mit beeindruckender Routine dabei.

"Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr" lautete das Motto am Wochenende bei den jungen Brandschützern der Kreisstadt. 15 Teilnehmer waren diesmal beim "7. Berufsfeuerwehrtag" dabei, unterstützt von 15 aktiven Feuerwehrmännern. 24 Stunden lang waren an diesem Tag in drei Schichten rund 20 Einsätze zu meistern.

Neben dem Ablauf nach Dienstplan (Leitstellendienst, Freizeit, Unterrichten, Fahrzeugpflege und Dienstsport) wurden unangekündigt "Einsätze" alarmiert. Mit Gerätewagen und Löschfahrzeugen wurden die jungen Leute zu den "Einsätzen" gebracht.

Im Plan stand unter das Beseitigen einer Ölspur, eine Tierrettung, die Beseitigung von auslaufende Betriebsstoffen aus Fahrzeugen, aber auch Klein-, Mittel- und Großbrände. Ebenso hatte der Nachwuchs eine Vermisstensuche sowie eine Personenrettungen zu bewältigen. Und natürlich waren auch Fehlalarme dabei. Durch die Hilfe einer Vielzahl von aktiven Feuerwehrdienstleistenden konnte sichergestellt werden, dass auch für den "Ernstfall" ausreichend Personal zur Verfügung stand und die Sicherheit der Bevölkerung zur jeder Zeit gewährleistet war.

Abschluss mit Diaschau


Untergebracht wurden die "Einsatzkräfte" in einem Gemeinschafts-Schlafraum. Dort konnten Sie sich auch zurückziehen und erholen. Vom "Küchenpersonal" - Franziska Keim, Franziska Wilhelm, Ramona Gleixner, Tanja Jahn und Theresa Schmidkonz - wurde bestens für die Verpflegung der Teilnehmer gesorgt.

Nach etwas über 24 Stunden endete dieser Übungstag mit einer Diashow der Fotos des gesamten Tages und einem gemeinsamen Frühstück. Danach durften die Jungen und Mädels zwar erschöpft, aber voll Begeisterung nach Hause, wo sie vermutlich erst mal etwas Schlaf nachholen müssten. Einen besonderen Dank richteten die jungen Leute an alle Betreuer und aktiven Feuerwehrmänner, die als Gruppen- und Staffelführer oder Maschinisten dabei waren. Herausgehoben wurde die Arbeit des "Desaster-Teams" unter der Führung von Christian Nickl, Johannes Werner und Peter Trottmann, für die gesamte Einsatzorganisation sowie gelungene Darstellung der Einsatzstellen.
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