Bewerbung für Gartenschau
Wieder im Gartenschaufieber

Keine Frage, die Kreisstadt ist optimistisch den Zuschlag zu erhalten. Davon überzeugt sind (von links) Florian Busl (SPD/Bündnis 90/Die Grünen), Planerin Elisa Scheibl, Stadtbaumeister Andreas Ockl, Bürgermeister Franz Stahl, Kämmerer August Trißl, 2. Bürgermeister Peter Gold und 3. Bürgermeister Norbert Schuller.
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Tirschenreuth
28.11.2016
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Im Tirschenreuther Rathaus ist erneut Aufbruchsstimmung zu spüren. Auf einstimmigen Stadtratsbeschluss (wir berichteten) bewirbt sich die Kreisstadt um die Gartenschau "Natur in der Stadt 2022".

Am Freitagvormittag machten Bürgermeister Franz Stahl und sein Team dies öffentlichkeitswirksam publik. Stahl sprach von einem mutigen Projekt, "unsere Motivation ist schon jetzt riesig, wir befinden uns wieder im Gartenschaufieber."

Für die Gartenschau 2022 soll ein komplett neues Gelände erschlossen werden, quasi als Fortführung des Areals der Gartenschau 2013. Auf rund 15 Hektar Fläche, von der über 95 Prozent bereits in Stadtbesitz ist, soll sich das Areal entwickeln. An Kosten rechnet die Stadt, nach ersten Schätzungen, mit rund acht Millionen Euro brutto, wobei etwa sechs Millionen Euro bei der Stadt verbleiben. "Dies bedeutet rund eine Million Euro pro Jahr, das schaffen wir", ist Stahl optimistisch. Der Zeitrahmen ist eng gesteckt. Bewerbungsende ist der 15. Januar 2017. Tirschenreuth wird sich voraussichtlich mit zwei weiteren Konkurrenten messen müssen, "aber wir haben das eindeutig bessere Konzept", so der Bürgermeister. Sollte die Kreisstadt den Zuschlag erhalten, sei dies ein Quantensprung für die Zukunft der Stadt. Der Vergabeausschuss tagt Mitte Februar kommenden Jahres, unwesentlich später wird das Ergebnis öffentlich gemacht.
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