Bildung über Grenzen hinweg

Der Oberpfälzer CSU-Nachwuchs reiste zu Gesprächen mit Jugendorganisationen nach Prag. Im Bild (von links): Severin Hirmer (stellv. Bezirksvorsitzender, Neustadt an der Waldnaab), Christian Doleschal (Bezirksvorsitzender), Christoph Vickers (stellvertretender Leiter der bayerischen Repräsentanz), Martin Kastler (Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Tschechien und der Slowakei), Matthias Grundler (Kreisvorsitzender Tirschenreuth). Bild: hfz
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Tirschenreuth
05.06.2016
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Die bayerisch-tschechischen Beziehungen verbessern sich rasant. Was Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und sein tschechischer Amtskollege Bohuslav Sobotka auf der großen politischen Bühne vormachen, wird durch viele kleine Begegnungen mit Leben erfüllt. So zum Beispiel auch durch den Oberpfälzer CSU-Nachwuchs.

Tirschenreuth/Prag. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Ring-Christlich-demokratischer Studenten in Bayern, Marcel Escher, und dem Oberpfälzer JU-Bezirksvorsitzenden, Christian Doleschal, reiste eine Delegation junger CSU-Vertreter in die tschechische Hauptstadt Prag. "Viele Jahrzehnte herrschte Eiszeit. Jetzt gilt es gemeinsam die Zukunft zu gestalten", so Christian Doleschal zur Intention der Reise. "Das gilt ganz besonders für die junge Generation".

Neben Gesprächen mit den Jugendorganisation der derzeit regierenden Christdemokraten (KDU-CSL) und der oppositionellen Demokratischen Bürgerpartei (ODS) stand auch ein Termin in der bayerischen Repräsentanz auf dem Programm. Der stellvertretende Leiter, Christopher Vickers, erläuterte die Aufgaben der Repräsentanz, die als Verbindungsstelle für kulturelle, politische und wirtschaftliche Kontakte zwischen den beiden Ländern fungiert.

Gemeinsames Oberzentrum


In der anschließenden Diskussion sprach der Tirschenreuther JU-Kreisvorsitzende Matthias Grundler auch den jüngsten Vorschlag des bayerischen Heimatministers Dr. Markus Söder an, die Städte Waldsassen (Landkreis Tirschenreuth) und Eger (Region Karlsbad) zum gemeinsamen Oberzentrum aufzuwerten. Grundler warb bei Vickers, sowie auch dem Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Tschechien, dem ehemaligen Europaabgeordneten Martin Kastler, dafür die tschechische Seite für die Vorteile einer gemeinsamen Infrastruktur zu begeistern.

"Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat großes Potenzial, das wir bisher nicht ausreichend ausschöpfen" so Grundler weiter. Besonders interessant wären grenzüberschreitende Bildungsangebote. "Studium und Ausbildung können junge Menschen besser zusammenbringen als jedes einzelne Projekt", so Grundler. Darum wolle man in weiteren Gesprächen ausloten, ob beispielsweise eine Zusammenarbeit mit der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Pilsen, die zum Teil nach Eger ausgelagert ist, möglich werden könnte. Das könne nicht zuletzt auch für die Wirtschaft interessant sein.
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