Delegation des Bauernverbandes auf dem Zentrallandwirtschaftsfest
Kontakte pflegen und knüpfen

Die Besucher im Traditionsfestzelt staunten nicht schlecht. Die Tirschenreuther stürmten die Bühne, wo es das Gruppenbild mit Schafbrucker Johannes Kappauf (Mitte) gab, der derzeit als Kaplan in Milbertshofen tätig ist und der Tirschenreuther Delegation einen Überraschungsbesuch abstattete. Links im Bild BBV-Obmann Ely Eibisch und die Bäuerinnen und Bauern aus dem Landkreis. Bild: jr
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Tirschenreuth
23.09.2016
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Nur alle vier Jahre ist das Zentral-Landwirtschaftsfest in München. Da ist es für die Bauern Ehrensache, auf der Leistungsschau vorbeizuschauen. Dass das Oktoberfest zeitgleich stattfindet, ist sicher nur reiner Zufall.

Mit Kaiserwetter wurde am Donnerstag die Delegation des Tirschenreuther begrüßt. Angeführt wurde die 44-köpfige Delegation von BBV-Obmann Ely Eibisch und Geschäftsführer Ulrich Härtl. Mit dabei noch die stellvertretende Kreisbäuerin Irmgard Zintl, Ehrenkreisobmann Gregor Zölch und Mährings Bürgermeister und Ortsobmann Josef Schmidkonz.

Nach einem knapp 15-minütigen Fußmarsch vom benachbarten Busparkplatz erreichen die Tirschenreuther den Eingang. Dort müssen sie sich einer eingehender Personenkontrollen unterziehen, auch die Handtaschen werden durchsucht. Die Tirschenreuther Gruppe hat sich einen ganz besonderen Besuchstag ausgesucht, den Bäuerinnentag. Schon bald trennt sich die Gruppe, jeder entdeckt auf eigene Faust Interessantes. Ely Eibisch und Ulrich Härtl nutzten die Chance alte Kontakte aufzufrischen.

Zunächst führt sie ihr Weg ins Obmännerstüberl, einem Treff für Kreisobmänner aus ganz Bayern. Dort wird gleich frischer Kaffee serviert, dazu gibt's frischgebackene Kücheln und Kuchen. Schnell wird klar: Bayerns Landwirte kennen sich. Da ein Hallo, ein Servus, Na, wie geht's? Nächste Station ist das Präsidentenstüberl, ein nett und rustikal eingerichtetes Wirtshaus, von außen her kaum erkennbar. Umso gemütlicher und uriger ist es drinnen. Hier sind die Spitzen des Bauernverbandes zuhause.

Die Stiftländer besuchen die Geschäftsstelle und fragen nach einem Termin mit Bauernpräsident Walter Heidl. "Am besten wäre es kurz vor 14 Uhr vor der BBV-Bühne." Überbrückt wird die Zeit bis dahin mit Besichtigungen, vielen Gesprächen und der Kontaktpflege. Derweil stellt sich der Oberpfälzer Bauernpräsident Franz Kustner einer Podiumsdiskussion. Dann kommt Walter Heidl auf die Tirschenreuther zu. Ein paar nette Worte, man kennt sich. "Vielleicht kommst du mal wieder in unseren Kreisverband", sagt Eibisch, was Walter Heidl sofort aufnimmt. Der gebürtige Niederbayer, seit vergangenem Jahr auch stellvertretender Präsident des Deutschen Bauernverbandes, ist ein vielbeschäftigter Mann.

Danach kurze Mittagspause im Präsidentenstüberl, hier erhält nur Zugang, wer vom Präsidenten persönlich eingeladen worden ist. Mit warmen Leberkäse, Sauerkraut und Debrezinern, dazu frisch gezapftes Bier und zum Abschluss ein Schnapserl lassen es sich die Tirschenreuther gut gehen. Derweil schaut Landesbäuerin Anneliese Göller vorbei, Sie ist auf dem Weg zu einer Trachten-Modenschau.

Am späten Nachmittag erhält die Tirschenreuther Delegation die reservierten Sitzplätze im Traditionszelt. Mit einer frisch eingeschenkten Maß Augustinerfestbier im Steinkrug und deftigen Brotzeiten lassen die Oberpfälzer den Tag ausklingen. Zwei Stunden später Aufbruch. Der Weg zum Busparkplatz erscheint jetzt etwas weiter.
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