Ein kleines Kinderparadies

Im alten Hamm-Gebäude an der Bahnhofstraße, das der Stadt gehört, sind jetzt "Rappelkiste" und die Eltern-Kind-Gruppen untergebracht. Jetzt erfolgte die Einweihung der Räume. Die Segnung übernahm Kaplan Paul Gebendorfer. Mit dabei waren auch Bürgermeister Franz Stahl und Hans Stelzl von der KEB. Bild: Schirmer
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Tirschenreuth
09.11.2016
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Ein heller Raum, eine farbenfrohe Ausstattung und richtig Platz - da fehlt eigentlich kaum noch etwas zum Glück. Doch einen kleinen Wunsch haben "Rappelkiste" und Eltern-Kind-Gruppe schon noch: Ein Garten könnte das Angebot perfekt machen.

Bei der Einweihung der neuen Räume im ehemaligen Hamm-Gebäude an der Bahnhofstraße konnten die Ehrengäste einen kleinen Beitrag leisten, dass der Wunsch wahr wird. So durften Bürgermeister Franz Stahl und der Geschäftsführende Bildungsreferent der KEB, Hans Stelzl, eine Spende überreichen. Kaplan Paul Gebendorfer wird praktische Hilfe beisteuern.

10 000 Euro investiert


Mit ihren Initiativen zählte Stahl den Kinderschutzbund und die KEB zu den wichtigen Angeboten im Ort. In den "Rappelkisten" in Tirschenreuth und Mitterteich werden Kinder im Alter von bis zu sieben Jahren betreut, die Eltern-Kind-Gruppen sind offen für alle Mütter und Väter mit Kindern bis 3 Jahre. Bei Anfragen im Rathaus, so wusste Stahl, würde sich immer auch nach Kindergärten und Schulen erkundigt. Und hier könnte man mit dem Kinderschutzbund und der KEB zwei engagierte Träger vorweisen.

Bislang waren "Rappelkiste" und die Eltern-Kind-Gruppen auf dem Areal des früheren Missionshauses St.Peter untergebracht. Nachdem Sanierungsmaßnahmen an den Räumen notwendig waren und auch das Förderzentrum mehr Platz benötigte, hat die Stadt nach einer neuen Unterbringung gesucht. "Wir haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen", freute sich Stahl beide Einrichtungen im eigenen Gebäude an der Bahnhofstraße unterbringen zu können. Im Erdgeschoss verfügt die "Rappelkiste" über 95 und die Eltern-Kind-Gruppe über 85 Quadratmeter. Vor dem Umzug hatte die Stadt rund 10 000 Euro in die Renovierung investiert. So wurden etwa die Heizkörper verblendet, eine Rampe beim Zugang angelegt und die Toiletten kindgerecht umgebaut. Mit den Maßnahmen sei auch eine Art Bestandgarantie für die beiden Angebote geschaffen worden.

Mehr Platz für Bewegung


Inge Pannrucker vom Kinderschutzbund stellte den neuen Räumen ein gutes Zeugnis aus. "Wir haben mehr Platz für Bewegung", betonte Pannrucker. Auch mit Hilfe der Tagesmütter sei an der neuen Stelle ein kleines Kinderparadies geschaffen worden. Und beim Wunsch nach Außenanlagen stellte Stahl die weitere Unterstützung der Stadt in Aussicht. Hans Stelzl von der KEB wusste von ausnahmslos positiven Rückmeldungen über die neuen Räume. Auch herrsche unter einem Dach ein gutes Miteinander.

Die Segnung der neuen Räume nahm dann Kaplan Paul Gebendorfer vor. Der Geistliche unterstrich die Bedeutung der Einrichtungen für die Kinder, aber auch die Mütter, die hier in der Erziehungsarbeit eine wertvolle Motivation erhalten würden.

Wir haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.Bürgermeister Franz Stahl über die neuen Räume für die Rappelkiste und die Eltern-Kind-Gruppen
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