Ein Plakat für Sante Fe Springs

München, Leipzig und Berlin waren Stationen des Deutsch-Amerikanischen Jugendaustauschs, den es seit 30 Jahren gibt. In diesem Jahr waren zum 25. Mal Jugendliche aus den Vereinigten Staaten im Landkreis. Im Bild die Teilnehmer mit den Betreuern. Bild: Privat
Vermischtes
Tirschenreuth
04.08.2016
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Beim Besuch in Bayern darf Neuschwanstein nicht fehlen. Aber auch der Landkreis kann die junge Gäste aus Santa Fe Springs immer wieder beeindrucken.

Knapp drei Wochen waren sieben amerikanische Jugendliche mit ihren Betreuern im Landkreis. Die Kommunalen Jugendpflegerinnen hatten sich für die insgesamt 17 Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm rund um das Rahmenthema "Lebenswelten hier und dort" einfallen lassen. Dazu gehörten ein zweitägiger Ausflug durch Bayern, mit Stationen in München, auf der Zugspitze, im Schloss Neuschwanstein, sowie eine Tour nach Leipzig. In der Region besuchten die jungen Leute unter anderem das Liebensteiner Kartonagenwerk und die Firma Ghost in Waldsassen. Für Abwechslung sorgte eine Kanutour auf der Wondreb. Zum Programm gehörte aber auch ein Besuch mit Führung durch die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Einer der Höhepunkte des Austausches war der zweitägige Graffiti-Workshop mit Carlos Lorente von Style Scouts Nürnberg an der Jugendherberge Tannenlohe. Zunächst wurden die geschichtlichen und gesetzlichen Hintergründe gemeinsam erarbeitet. Anschließend wagten sich die Teilnehmer samt Betreuer an Leinwände und gestalteten eigene kreative Ideen. Beim Gemeinschaftsprojekt entstanden zwei große Planen zum 30 jährigen Jubiläum des Austausches. Eines dieser Plakate mit den Leinwänden der US-Teilnehmer wird als Geschenk nach Santa Fe Springs verschickt. Hierfür wurde eigens ein Karton vom Kartonagenwerk angefertigt.

Im DDR-Museum


Ein zweitägiger Besuch der Bundeshauptstadt Berlin war letzter Programmpunkt der Austauschgruppe in Deutschland. Zunächst wurde der Deutsche Bundestag besucht. Lustig und gruselig war es anschließend bei der Führung im Berlin Dungeons. Selbstständig erkundeten die Teilnehmer abends in Kleingruppen die Innenstadt. Beim Besuch des Archivs der Jugendkulturen mit Graffiti-Rundgang ab dem Schlesischen Tor wurde das Thema des Wochenendprojekts wieder aufgegriffen. Vor der Heimreise besuchte die Gruppe das interaktive DDR-Museum.

Ende dieser Woche werden die US-Teilnehmer wieder ihre Heimreise nach Santa Fe Springs, Los Angeles in Kalifornien antreten. Kurz darauf folgen die deutschen Teilnehmer für das dreiwöchige Programm. Die Jugendbegegnung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Kinder (Kinder- und Jugendplan) und sicher vom Landkreis Tirschenreuth gefördert.
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