Gedenkgpttesdienst für Barbara Baronin von der Recke
Ein Leben voller Hilfsbereitschaft

Barbara Baronin von der Recke. Bild: njn
Vermischtes
Tirschenreuth
19.07.2016
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Tirschenreuth/Krummennaab. Der BRK-Kreisverband trauert um die Ehrenvorsitzende Barbara Baronin von der Recke, die am 24. Juni im Alter von 97 Jahren in Bad Homburg verstarb. Ihr zu Ehren wird am Freitag, 22. Juli, um 17 Uhr ein Gedenkgottesdienst in der evangelischen Kirche in Krummennaab abgehalten.

Von der Recke hatte ein bewegtes Leben, das sie über 75 Jahre lang als engagiertes Mitglied dem Bayerischen Roten Kreuz widmete. Geborgen wurde Barbara Hildegard Ingeborg von Flotow am 4. Oktober 1918 in Berlin. Dort wuchs sie mit fünf Geschwistern auf. Mit 21 Jahren wurde sie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs Mitglied im Roten Kreuz. 1941 heiratete sie Georg Wilhelm Baron von der Recke, der 2000 verstarb. Mit drei kleinen Kindern flüchtete sie 1944. 1950 kam sie nach Trautenberg, später nach Krummennaab.

In der neuen Heimat engagierte sich von der Recke im BRK als Mitglied der Bereitschaft Erbendorf. Von 1977 bis 2009 war sie stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Tirschenreuth. Im Jahr 2000 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Weitere Auszeichnungen folgten. Seit 2005 war sie Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes.

"Sie prägte sowohl die BRK-Bereitschaft als auch den Kreisverband", stellte BRK-Bereitschaftsleiter Sven Lehner fest. Auf vielen Gebieten der Rot-Kreuz-Arbeit, sei es bei der Senioren- und Behindertenbetreuung, bei Begegnungsveranstaltungen, Schwesternhelferkursen, Einführungsseminare und Sanitätsdiensten, arbeitete sie mit. Zukunftsweisend setzte sie sich für die Einrichtung eines Hausnotrufdienstes ein. "Sie war sich für nichts zu schade", betonte Lehner. "In früheren Jahren war sie selbst bei Absicherungen und Sanitätsdiensten mit dabei."

"Da beim Trauergottesdienst in Kronberg aus der Bereitschaft und dem Kreisverband nur wenige Kameraden und Mitglieder teilnahmen, findet ihr zu Ehren der Gedenkgottesdienst statt", erklärt Lehner.
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