Gesellen haben es drauf

Daniela Kolb (Mitte) gehört zu den besten 60 Gesellen in Ostbayern. Für den Ausbildungsbetrieb Kutzer nahm Ausbildungsleiterin Claudia Gebauer die Urkunde in Empfang. Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler gratulierte. Bilder: Fotoatelier Kaps/hfz (2)
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Tirschenreuth
13.10.2016
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Handwerk ist vielfältig. Ob als Brauer oder Mediengestalter, Goldschmied oder Straßenbauer: Spezielles Können ist gefragt. Jede Menge davon bewiesen die besten 60 Gesellen aus Ostbayern. Drei stammen aus dem Landkreis.

Tirschenreuth/Passau. Die Junghandwerker haben im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Kammerebene überzeugt. Zusammen mit ihren Ausbildungsbetrieben erhielten sie bei einer Feier in Passau Ehrenurkunden. Zu den ausgezeichneten Gesellen gehört der Beton- und Stahlbetonbauer Frederic Seitz aus Neualbenreuth, der bei Bäuml-Bau (Dippersreuth) gelernt hat, sowie Daniela Kolb aus Leonberg, die als Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk ihre Ausbildung im Backhaus Kutzer (Konnersreuth) absolvierte.

Ebenfalls zu den 60 Besten gehört der Sonnenschutzmechatroniker Philipp Hofmann aus Erbendorf, der bei Jalousiebau Faltenbacher (Erbendorf) ausgebildet wurde. Er konnte bei der Ehrung nicht anwesend sein.

"Sie haben sich für eine Berufsausbildung im Handwerk entschieden und damit clever in Ihre Zukunft investiert", sagte Richard Hettmann, Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, in den Redoute-Veranstaltungssälen. "Schon mit der Teilnahme haben Sie bewiesen, dass Sie sich etwas zutrauen und für Ihren Beruf brennen." Ob im Maurer-Handwerk, in der Kirchenmalerei oder als Klavier- und Cembalobauer - laut Hettmann stützten sich die Erfolgsgeschichten der Gewinner auf ein Zusammenspiel von Betrieben, Lehrern und Eltern. Allen an der Ausbildung Beteiligten sprach er seinen Dank aus. Die jungen Handwerker ermunterte er dazu, sich für ihren Berufsstand einzusetzen und die Werbetrommel für nachfolgende Generationen zu rühren: "Sprechen Sie über Ihre positiven Erfahrungen, denn das Handwerk sucht nach wie vor dringend Fachkräfte."

Auch Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper beglückwünschte die Sieger: "Sie haben sich schon früh in Ihrem Berufsleben den Herausforderungen und dem Wettbewerb gestellt." Der seit 1951 durchgeführte Berufswettbewerb zählt zu den traditionsreichsten in Europa.
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