Hamm AG feiert das beste Jahr in der Firmengeschichte
Schwindelerregender Erfolg

Vermischtes
Tirschenreuth
13.12.2015
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Auf das beste Jahr in der ihrer über 130-jährigen Firmengeschichte (gegründet 1878) blickt die Hamm AG zurück. Von grandiosen Zahlen innerhalb der Gruppe berichtete Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Wirtgen.

(jr) "So kann man Weihnachten feiern", bilanzierte Wirtgen bei der - dem Erfolg entsprechend - imposanten Weihnachtsfeier im prall gefüllten Kettelerhaus. 900 Mitarbeiter im Saal, dazu verfolgten noch weitere Hundert Hamm-Angehörige die Feierstunde in den Restaurants des Veranstaltungszentrums.

"Wir sind die absolute Nummer Eins im Straßenbau, wir haben allen Grund zu feiern", sagte Wirtgen. Musikalisch garnierte den Abend "Cool Breeze" aus Wiesloch. Als kleines Dankeschön gab es für jeden Mitarbeiter die traditionelle Pute sowie neun steuerfreie Tankgutscheine - einzulösen im kommenden Jahr. Im vergangenen Jahr waren es sechs Gutscheine.

Überall Allzeithoch


Fünf erfolgreiche Unternehmen gehören zur Wirtgen-Group. Demzufolge präsentierte sich ein begeisterter Jürgen Wirtgen vor den Hamm-Mitarbeitern. Alleine in Indien seien erstmals über 600 Walzen verkauft worden. Auch in England sei ein neuer Höchststand zu verzeichnen. Dorthin wurden mehr als 1000 Maschinen verkauft. In Deutschland wurden Walzen für über 250 Millionen Euro verkauft - so viel wie noch nie. Allzeithoch auch in den USA mit über 1800 verkauften Walzen und einer Steigerung auf über 500 Millionen Dollar Umsatz.

Die Hamm AG verteidigte zum zweiten Mal die Weltmarktführerschaft und baute seinen Anteil von 16 auf 19 Prozent aus. "Ja es ist fantastisch gelaufen. Was ich Ihnen heute präsentieren darf, haut wirklich jeden um", sagte Wirtgen. Der Jahresumsatz bei Hamm stieg von 303 auf 346 Millionen Euro - ein Plus von über 14 Prozent und gleichzeitig Rekord. Aus Tirschenreuth wurden über 8000 verschiedene Maschinen verkauft, ebenfalls Rekord. Der Gesamtumsatz der Wirtgen-Group stieg um satte zwölf Prozent auf nunmehr 2,25 Milliarden Euro. "Es ist das mit Abstand beste Jahr in unserer Firmengruppe", so Wirtgen. "Das sind wir, liebe Mitarbeiterinnen und liebe Mitarbeiter. Wir sind weltweit die absolute Nummer eins im Straßenbau".

Weltmarktführer


Der Sprecher machte deutlich, "... dass wir uns nicht auf diesem Erfolg ausruhen dürfen, sondern mit unserer täglichen Arbeit entscheidend dazu beitragen, unsere Wettbewerbsfähigkeit aufs Neue zu sichern. Die gemeinsame Zukunft hängt davon ab, dass wir in puncto Qualität die Besten bleiben. Dann bleiben wir auch unumstritten Weltmarktführer."

Dazu trägt bei, dass auch in 2016 bei Hamm investiert wird. So entstehen zusätzliche 12 000 Quadratmeter Hallenfläche für die Erweiterung des Bandagen-Werks. "Wir geben weiter Vollgas", sagte Wirtgen. Die Unternehmergruppe werde sich auf der weltgrößten Baumesse, der "Bauma" in München, auf über 12 000 Quadratmetern präsentieren, "... dem größten Messestand aller Zeiten." Dort werden täglich 500 Mitarbeiter vor Ort sein. "Wir wollen unsere Mitbewerber endgültig in den Wahnsinn treiben", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende.

Hamm-Vorstand Reinhold Baisch berichtete von den Krisen weltweit, von denen auch die Hamm AG betroffen war. So sank der Umsatz in Russland um 55 Prozent und auch in Brasilien ging das Geschäft um mehr als die Hälfte zurück. "Und dennoch kann ich Ihnen heute das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte präsentieren. Wir haben in Tirschenreuth 8600 Maschinen und in unseren Auslandswerken 7600 Maschinen gebaut."

Baischs Dank galt der Montage und dem Bandagenwerk. 7600 gebaute Maschinen und 12 000 eigen gefertigte Bandagen markierten einen neuen historischen Rekord für das Tirschenreuther Werk. Einen wichtigen Anteil am Unternehmenserfolg leistete das Ersatzteil-Team, wo die magische Umsatzgrenze von 30 Millionen Euro überschritten wurde. Für das kommende Jahr kündigte Baisch eine Vielzahl neuer Maschinen an, die auf der "Bauma" dem internationalen Publikum präsentiert werden. "Dort zeigen wir zwölf neue Produkte. Wir wollen weiter Innovationsführer sein." Bürgermeister Franz Stahl war begeistert von so viel wirtschaftlichem Erfolg. Er überbrachte die Glückwünsche der Stadt und des Landkreises.

"Denken weiter orange"


"Angesichts des überfüllten Kettelerhauses sollten wir über den Bau einer neuen Stadthalle nachdenken - eventuell einer Hamm-Halle." Zwar könne sich die Stadt Tirschenreuth in Sachen Investitionen nicht mit der Hamm AG vergleichen, doch habe auch sie ihren Beitrag mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Euro in den vergangenen Jahren geleistet. Stahl: "Wir denken weiter orange."

Nach dem offiziellen Teil folgte der Sturm der über 1000 Gäste ans Büfett. Bis weit in die Nachtstunden hinein wurde der grandiose gemeinsame Erfolg gefeiert.
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