Heilige Pforte
Pforte der Barmherzigkeit

Vermischtes
Tirschenreuth
18.03.2016
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Na, das wäre doch was: Einfach durch die "Heilige Pforte" gehen - und schon ist der arme Sünder von aller Schuld befreit. Ganz so einfach ist es allerdings nicht.

Erstmals existieren dieses Jahr "Heilige Pforten" nicht mehr nur in Rom. In Bistum Regensburg erhalten zehn Kirchen diese Einrichtung, darunter auch die Stadtpfarrkirche in Tirschenreuth. Im Jahr der Barmherzigkeit wird Gläubigen beim Durchschreiten der Ablass gewährt. "Voraussetzung ist die Reflexion über die Barmherzigkeit, die Gott uns schenkt - und diese auch zu leben", sagt Stadtpfarrer Georg Flierl. Außerdem sei es wichtig, sich auf Gott hin zu orientieren. Die Beichte und der Empfang der Kommunion sind nach den Worten des Geistlichen ebenfalls Bedingungen für den Ablass. Das Glaubensbekenntnis und das Beten für die Anliegen des Papstes erfülle schließlich alle Voraussetzungen.

Am Samstag, 19. März, wird der geschmückte Haupteingang der Stadtpfarrkirche zur Heiligen Pforte. Sie wird vom Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer eröffnet. Am gleichen Tag wird die 30-jährige "Immerwährende Anbetung" gefeiert. Die jährt sich zwar erst am Montag, 21. März, doch der Bischof ist nur am Samstag in Tirschenreuth. Seit 1986 wird das Allerheiligste zu jeder Tages- und Nachtzeit in der Gnadenkapelle angebetet. Gläubige im Alter von 13 bis über 90 Jahren sind jeweils einmal die Woche vor Ort.

Um 10 Uhr beginnt am Samstag die Messe für beide Ereignisse. Danach sind alle zur Begegnung mit dem Bischof sowie einem gemeinsamen Mittagessen in der Aula der Mittelschule eingeladen. In der Pfarrkirche wird es um 14 Uhr eine Kindersegnung durch den Diözesanbischof geben. (pbls)
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