In Tirschenreuth garantiert die Verwaltung einen kurzen Dienstweg
Kein Flüchtlingsbeauftragter nötig

Vermischtes
Tirschenreuth
12.12.2015
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Einen eigenen Flüchtlingsbeauftragten wird es in der Kreisstadt nicht geben. Was nicht heißt, dass sich niemand um diese Menschen kümmert. "Da wird von der Verwaltung hervorragende Arbeit geleistet", bescheinigt Bürgermeister Franz Stahl.

Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Hauptverwaltung, Finanzwesen und Wirtschaft lag dem Gremium ein Vorschlag des Netzwerkes "Aktiv gegen Rechts" auf dem Tisch. Darin wurde angeregt, analog dem Jugend- und Seniorenbeauftragten auch einen Flüchtlingsbeauftragten zu bestellen. Absicht sei, gerade einen "kurzen Dienstweg" zu ermöglichen.

In der Kreisstadt sei eben dies schon durch eine engagierte Verwaltung erreicht, schilderte Stahl den aktuellen Stand. Für die Bestellung eines Flüchtlingsbeauftragten wurde deshalb im Gremium keine Notwendigkeit gesehen. Und zudem nehme er sich auch selbst dieser Aufgabe an, betonte der Bürgermeister.

Als Stadt wird Tirschenreuth auch nicht der Bürgerinitiative "Stiftland sagt Nein zu Atom- und Kohlestrom - Ja zur dezentralen Energiewende" beitreten, auch wenn die Mitgliedschaft kostenlos ist. Der Beitritt sei eher für Privatpersonen und weniger für Kommunen gedacht, begründete Stahl die Entscheidung. Ein Gründungsmitglied der Initiative ist Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier. Der hatte sich auch dafür ausgesprochen, dass Städte und Gemeinden gegen den Trassenverlauf des Ostbayernrings vorgehen sollten. Der Ausschuss lehnte den Beitritt der Stadt Tirschenreuth aber ab.

Zuschuss für Turnmatten


Eine finanzielle Unterstützung erhält die Turngemeinschaft für die Anschaffung von Großgeräten. So hat der Verein heuer Turnmatten sowie eine Musikanlage für insgesamt 14 600 Euro angeschafft. Gemäß der Richtlinien für die Vereinsförderung beteiligt sich die Stadt mit 7,5 Prozent, was einem Betrag von 1100 Euro ausmacht. Der Zuschuss wird im neuen Haushalt mit eingeplant

Deutlich teurer wird da eine Anschaffung für den Bauhof. Für einen Auslegerfrontschlegelmähkopf und eine Heckenschere werden mit Anbau rund 34 000 Euro ausgegeben. Das günstigste Angebot für ein Produkt der Firma Fiedler hat hier die Raiffeisenbank (Lagerhaus) abgegeben. Über die Anschaffung muss auch der Stadtrat abstimmen.
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