Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Stiftland
Mannschaft wieder komplett

Für langjährige Treue ehrte der FVS zahlreiche Mitglieder. Hinten von links: Andreas Bäuml, Klaus Höfler, Robert Eisenmann, Josef Wittke und Hubert Höfer. Vorne von links: Karl Zeis, Andreas Krassler, Valentin Semmler, Peter Freundl, Rudolf Schön und zweiter Bürgermeister Peter Gold. Bild: tr
Vermischtes
Tirschenreuth
02.02.2016
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Der Vorstand des FVS (von links): Robert Eisenmann, Daniel Härtl, Hans Rath, André Röckl und Hans-Georg Ziegler. Bild: tr

In den vergangenen Wochen löste sich der Vorstand des Fischereivereins Stiftland (FVS) nach und nach auf. Nur Vorsitzender und Kassier blieben übrig. Bei den Neuwahlen komplettierten die Mitglieder das Gremium mit frischen Kräften.

Damit gehören die Aufreger der letzten Monate der Vergangenheit an. Gesundheitliche und private Gründe waren verantwortlich dafür, dass mehrere Vorstandsmitglieder ihre Posten zurückgaben und sich nicht mehr zur Wiederwahl stellten. Obwohl der FVS 750 Mitglieder hat, waren zuerst keine Nachfolger in Sicht (wir berichteten).

Als Vorsitzenden bestätigten die Mitglieder Robert Eisenmann. Sein neuer Stellvertreter heißt Hans Rath, der Klaus Höfler ablöst. Der neue Schriftführer ist Hans-Georg Ziegler, der zweite Schriftführer heißt Daniel Härtl. Kassier bleibt weiterhin André Röckl.

Richtiger Kurs


In seinem Bericht bezeichnete Eisenmann den Zustand der Gewässer als hervorragend. Für ihn der Beweis, dass die Verantwortlichen schon lange den richtigen Kurs eingeschlagen hätten. Die beste Reklame für die Gewässer im FVS fand der Vorsitzende in einem Artikel der Zeitschrift "Fisch & Fang" im Januar-Heft 2016 mit der Schlagzeile "Oberklasse in der Oberpfalz". Darin beschreibt der Autor den Stausee Liebenstein als bayerisches Top-Gewässer.

Bei vier Ferienprogrammen der Städte Bärnau, Marktredwitz, Tirschenreuth und Waldsassen wurden insgesamt 85 Kinder von 20 Betreuern spielerisch und kindergerecht in die Grundangeltechniken eingeführt. Seit etwa einem Jahr dürfen Angler die Forststraße vom Vizinalbahnradweg bis zu einem kleinen, etwa 300 Meter weit entfernten Parkplatz in der Heusterz befahren. Der Angler muss im Auto oder am Zweirad eine Kopie seines Fischereierlaubnisscheines anbringen. Der Jagdpächter habe berichtet, dass an besagter Stelle viele Fahrzeuge ohne entsprechenden Hinweis abgestellt waren. Künftig wird jedes Fahrzeug, das nicht entsprechend ausgewiesen ist, bei der Polizei gemeldet. Sollten sich unter den angezeigten Fahrzeughaltern Angler befinden und sich der Zustand nicht bessern, ist die Fahrerlaubnis bald wieder dahin.

Mit Jahresbeginn ist die neue Homepage des FVS freigeschaltet. Die Neugestaltung und weitere Pflege wurde auf professionelle Beine gestellt. Neu ist ein Newsletter, den jeder abonnieren kann.

Höhere Beiträge


Kassier André Röckl erklärte, dass es nach 8-jähriger Pause dringend erforderlich sei, die Gebühren zu erhöhen. Auslöser sei die Erhöhung der Beiträge durch den Landesfischereiverband von 9,25 Euro auf 11 Euro pro Mitglied. Aus dem Grund werden die Mitgliedsbeiträge von 30 auf 33 Euro erhöht, Jugendliche zahlen 22 statt bisher 20 Euro. Nachdem die Kartengebühren seit 2007 konstant geblieben waren und mit ihnen die Kosten nicht mehr gedeckt werden können, wurden auch sie erhöht. Die allgemeine Jahreskarte kostet jetzt 135 Euro für Erwachsene, Jugendliche und Senioren zahlen 80 Euro. Der Jahreskartenpreis für den Stausee Liebenstein beträgt 90 Euro. die Jahreskarte für die Röslau kostet 45 Euro, genauso die Jahreskarte für die staatlichen Fließgewässer.

Zweiter Bürgermeister Peter Gold lobte den FVS als einen Verein, der Verantwortung für die Schöpfung beweise. Nicht Ausbeutung, sondern Regulierung der Natur stünde bei allen Tätigkeiten im Vordergrund. "Ich habe großen Respekt vor dem, was hier geleistet wird", sagte der Sprecher. "Ein Verein, fast so groß wie ein kleiner Betrieb, der von Beständigkeit und Kontinuität lebt." Gold dankte dem FVS für die Betreuung und Pflege des Gewässers im Fischhof-Park.

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Weitere Informationen:

www.fischereiverein-stiftland.de

Seit mehreren Jahren sei im Teich im Fischhofpark ein guter Bestand aufgebaut worden, sagte Vorsitzender Robert Eisenmann bei der Jahreshauptversammlung. Grundsätzlich sollte die Befischung des Parkgewässers für jeden Angler etwas Besonderes sein. Deshalb gäbe es dafür auch besondere Bestimmungen. Befischt werden darf der Teich nur von Vereinsmitgliedern, die eine allgemeine Jahreskarte und eine Zusatzkarte, die 15 Euro kostet, haben. So ausgerüstet darf der Erlaubnisscheininhaber das Gewässer an fünf Tagen im Jahr befischen und jeweils einen Fisch entnehmen. Außerdem gibt es Einschränkungen bei der Wahl des Angelplatzes. Tabu sind die Fischhof- und die Max-Gleißner-Brücke, der Bereich beim "Seenario" inklusive Terrasse sowie das Areal zwischen Storchenpavillon und dem Pavillon "Sakrale Landschaft". Überall dort, wo Blumenanpflanzungen direkt an das Wasser angrenzen, darf ebenfalls nicht geangelt werden. Auf peinlichste Sauberkeit des Gewässers und der Angelplätze werde ein besonderes Augenmerk geworfen. Und, dass man während einer Andacht nicht in unmittelbarer Nähe des Platzes Genezareth die Angel auswerfe, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Eröffnet wird die Fischhofpark-Angelsaison mit einem gemeinsamen Anangeln. Wann das ist, steht im Rundschreiben, auf der Internetseite und im "Neuen Tag".

EhrungenBei der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Stiftland (FVS) wurden zahlreiche Mitglieder geehrt. Seit 50 Jahren gehören Ludwig Oppl, Peter Rösch, Rudolf Schön und Manfred Weissenberg zum FVS. Seit 40 Jahren sind Hubert Ebenhofer, Ambros Höfler, Horst Knierer, Hermann Lenk junior, Wolfgang Sammet, Siegfried Schuhmann, Valentin Semmler und Helmar Vetter dabei. Für 25-jährige Vereinstreue wurden Andreas Bäuml, Otmar Braunschläger, Thomas Bruischütz, Peter Freundl, Michael Fröhler, Michael Göhl, Franz Günthner, Hubert Höfer, Bernhard Keck, Andreas Kneidl, Rainer Köther, Andreas Krassler. Heinrich Krassler, Helmut Leberkern, Thomas Mayerhöfer, Wolfgang Pröls, Wolfgang Reiter, Bernhard Schaumberger, Dr. Hans Bernd Schmeller, Matthias Sladky, Dr. Gerhard Strobl, Adolf Vogel, Josef Wittke, Martin Würl und Karl Zeis geehrt. Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft wurde Klaus Höfler besondere Ehre zuteil. Er gehört seit 1980 zum Verein. 1982 wurde er der Vergnügungswart. In dieser Eigenschaft habe er die Fischerfeste bestens organisiert. 1986 legte er mit Erfolg die Fischereiaufseherprüfung ab und war von 1988 bis 1994 Obmann der Fischereiaufseher. Von 1994 bis 2010 bekleidete er das Amt des 2. Schriftführers und managte nebenbei immer noch die Fischerfeste. Seit 2010 war er 2. Vorsitzender des FVS. Für die Verdienste als Obmann der Fischereiaufseher bekam Peter Schricker einen Präsentkorb überreicht. Aus gesundheitlichen Gründen legte er sein Amt nieder. Als Aufseher bleibe er erhalten. (tr)
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