Jahresversammlung der Siedlergemeinschaft
Ausbau-Gerechtigkeit im Blick

Vermischtes
Tirschenreuth
28.04.2016
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Die Straßenausbaubeiträge sind für die Siedler ein heißes Thema. Auch wenn Tirschenreuth hier noch kein Brennpunkt ist.

Bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft (jetzt Verband Wohneigentum) im Saal des Gasthofs zur Alm konnte Vorsitzender Gerhard Strobl auch die beiden Bürgermeister Franz Stahl und Peter Gold willkommen heißen. Die Gäste waren dabei auch wichtige Ansprechpartner zum Thema Straßenausbaubeiträge.

Strobl gedacht zu Beginn der zwölf verstorbenen Mitglieder, die Gemeinschaft hat derzeit noch 603 Mitglieder. In diesem Zusammenhang erläuterte der Vorsitzende die guten Gründe für eine Mitgliedschaft. Der Beitrag beträgt nur 24 Euro und beinhaltet etwa eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Geboten würden zudem kostenlose Beratungen. Als Mitglied bekomme man beim Einkauf vor Ort Rabatte oder andere Vergünstigungen.

Bei den Straßenausbaubeiträgen erkannte Strobl für Tirschenreuth noch keine problematische Situation. Ein Blick in die Satzung von 2006 zeige, dass Siedler in Tirschenreuth mit einer Beteiligung von 65 Prozent der Kosten rechnen müssen. Pauschal bezeichnete Strobl die Straßenausbaubeiträge als ungerecht. Während etwa bei Bundesstraßen und Autobahnen der Bund alle Kosten trage, müssten bei den kommunalen Straßen die Anlieger zahlen.

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende unter anderem an die Tagesfahrt nach Regensburg oder den Besuch des Christkindlmarktes beim Kuchlbauer. In einer Vorschau wurde auf den Tagesausflug nach Dinkelsbühl mit Stadtführung und die Fahrt des Kreisverbandes nach Ochsenfurt hingewiesen. Bürgermeister Franz Stahl dankte der Siedlergemeinschaft für ihre zahlreichen Aktivitäten. Zum Thema Straßenausbaubeiträge gab es noch keine konkrete Stellungnahme.

Diplom-Sozialpädagoge Manfred Häfner von der Betreuungsstelle des Landratsamtes sprach dann über die Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Diese sollten rechtzeitig gemacht werden.

Treue Mitglieder


Nicht weniger als 70 Personen standen zur Ehrung an. Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Therese Beinrucker, Erwin Brucker, Richard Ducheck, Cäcilia Enders, Ludwig Gleißner, Hans Häckl, Erna Härtl. Für 40 Jahre: Willi Frötschl, Alfons Lippert, Walter Meindl, Horst Michl, Balbina Nürbauer, Rainer Ramisch, Ilse Stahl, Gerhard Strobl. Für 30 Jahre: Günther Franz, Willi Frankenberger, Albert Kraus, Ingeborg Kraus, Josef Rosnitscheck, Anna Wiesend, Alfons Wolfrum. Für 20 Jahre: Rainer Ackerschewski, Reinhard Bachmeier, Heinrich Bayreuther, Dieter Beer, Thomas Dill, Norbert Döbereiner, Kerstin Reisnecker, Ferdinand Heinrich, Erhard Huber, Rudolf Jäpel jun., Martin Klarner, Maria Kotirre, Hubert Kraus, Wolfgang Malzer, Alfons Mehler, Renate Pawlitschko, Josef Richtmann, Erich Rösch, Hans-Werner Schmid, Werner Schmidt, Max Sölch, Manfred Steckermeier, Elisabeth Thoma, Waltraud Trastl, Robert Wameser, Heidi Weiß, Lothar Wolfrum.

Für 10 Jahre: Jürgen Achatz, Heiko Bachmeier, Richard Ducheck, Rudolf Fastner, Stefan Glettner, Manfred Göhl, Karin Keern, Ludwig Koller jun., Brigitte Kummer, Ingrid Lauterbach, Willfried Meier, Werner Schmid, Günter Schneider, Karl Schwägerl, Otto Schwägerl, Mario Strecke, Daniela Suchanek, Antje Tragl, Manfred Weiß, Roswitha Wurm.
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