Kreisjugendring versammelt auf seiner Homepage Stellungnahmen von Prominenten zur ...
Vielstimmiges „Nein“ zu Drogen

Kreisjugendring-Vorsitzender Jürgen Preisinger und die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler beim Stadtgespräch in Tirschenreuth. Bild: hfz
Vermischtes
Tirschenreuth
12.01.2016
100
0

Viel Lob heimst der Kreisjugendring ein, der seit Jahren einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Drogensucht legt. Erfolgreich verliefen etwa vergangenes Jahr die "Stadtgespräche" zum Thema Jugend und Drogen in Kemnath, Tirschenreuth und zuletzt in Waldsassen. Dabei wurden Interviews der prominenten Gäste aufgenommen. Diese Videos, vom Jugendmedienzentrum T1 produziert, stehen jetzt auf den Webseiten des Kreisjugendrings zur Ansicht bereit.

Persönlichkeit stärken


Die Interviewten geben Statements dazu ab, wie wichtig sie die Prävention im Kinder- und Jugendbereich einschätzen. Die in den "Stadtgesprächen" intensiv geführten Diskussionen zeigten deutlich auf, wie wichtig das Engagement der Jugendarbeit und des Kreisjugendrings ist, sagt Vorsitzender Jürgen Preisinger.

Gerade der Einsatz in den Vereinen und Verbänden, in der viele Lebenskompetenzen und Werte vermittelt werden, stehe für die Stärkung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen. Nur starke Persönlichkeiten könnten auch "Nein" zu Drogen sagen.

So findet die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler die "Stadtgespräche" einfach nur "klasse", ist im Kurzinterview zu erfahren. Großartig sei auch die Aktion gegen Alkoholmissbrauch des Kreisjugendrings. "2,5 Millionen Kinder leben in suchtbelasteten Familien", betont Mortler. "Sucht und Drogen können alle Menschen betreffen." Suchtberater Gerhard Krones, spricht von einer innovativen und überraschenden Idee, die wichtig ist, die Bürger in den Dialog zu bringen. Auch Landtagsabgeordneter Tobias Reiß hält die "Stadtgespräche" für ein gelungenes Format. Sozialministerin Emilia Müller findet es enorm wichtig, junge Leute auf die Gefährlichkeit des Drogenkonsums hinzuweisen. Auch Landrat Wolfgang Lippert, die Bürgermeister Franz Stahl, Werner Nickl und Bernd Sommer kommen zu Wort. Sie loben unter anderem die Alkohol-Präventionskampagne. Auch der Präsident des Bayerischen Jugendrings, Matthias Fack, findet es wichtig, dass Jugendliche sich Gedanken zum eigenen Alkoholkonsum machen. Dr. Georg Walzel vom Gesundheitsministerium hält die Aktion des Kreisjugendrings für witzig.

Kinospot und Interview


Michal Pospísil, Stadtrat aus Eger, informiert über Maßnahmen der Nachbarstadt im Bereich der Drogenprävention. Besonders sinnvoll seien grenzüberschreitende Aktionen. Erst kürzlich kamen tschechische und deutsche Jugendliche zusammen, um den Anti-Drogen-Kurzfilm "Du hast es in der Hand" zu drehen.

Auf der Homepage abrufbar ist auch der Anti-Drogen-Kinospot des Kreisjugendrings "Sag Nein zu Crystal!", in dem viele Prominente ihre Ablehnung der gefährlichen Droge aussprechen. Schließlich informiert Gerhard Krones von der Initiative "Need No Speed" in einem Interview über konkrete Drogenprävention.

___



Weitere Informationen im Internet:

www.kjr-tir.de/
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.