Leichter Anstieg der Mieten

Markus Burger und Klaus Gehring wurden wieder in den Aufsichtsrat des Bauvereins gewählt. Im Bild das Gremium (von links): Markus Burger, Hans Wachsmann, Gerhard Bauer, Bürgermeister Franz Stahl, Harald Bader und Klaus Gehring. Bild: axs
Vermischtes
Tirschenreuth
10.06.2016
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"Gerade bezahlbarer Wohnraum macht eine Kommune besonders attraktiv", weiß Bürgermeister Franz Stahl. Deshalb überbrachte das Stadtoberhaupt dem Bauverein und seinen aktiven Mitgliedern bei der 103. ordentlichen Generalversammlung seinen Dank.

Neben Geschäftsbericht und den ausführlichen Bilanzen des Vereins mussten auch Nachwahlen im Aufsichtsrat abgehalten werden. Überraschungen gab es dabei allerdings keine. Gerhard Bauer, der als Vertreter der Vorstandschaft den Geschäftsbericht verlas, ist sich sicher: "Der soziale Wohnungsbau versorgt Menschen mit kleinem Einkommen mit preisgünstigem Wohnraum und trägt so zum sozialen Frieden bei." Leider sei in diesem Bereich ein rasanter Rückgang zu beobachten. Aktuell gebe es im Freistaat noch 110 000 Sozialwohnungen, wohingegen es vor 20 Jahren noch doppelt so viele waren.

Steigende Kosten


Auch der traditionsreiche Bauverein zu Tirschenreuth, zu dem im Moment 436 Mitglieder gehören, sieht sich mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Zahlreiche Faktoren müssten heute beim sozialen Wohnungsbau berücksichtigt werden, wie zum Beispiel Abschreibungsmöglichkeiten, Energieauflagen oder der behindertengerechte Ausbau. "Noch dazu stiegen in den vergangenen Jahren die Herstellungskosten enorm." Der Bauverein in der Kreisstadt komme momentan auf einen Bestand von 63 Wohnungen. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 betrug 3 690 475 Euro und der Jahresüberschuss lag bei 180 744 Euro. Ein Großteil des Geldes wird in die Instandhaltung der bestehenden Objekte investiert, denn es stehen einige Arbeiten an. Aufgrund der steigenden Kosten mussten zum 1. August 2015 auch die Mieten um 20 Cent pro Quadratmeter erhöht werden. Turnusgemäß schieden Markus Burger und Klaus Gehring aus dem Aufsichtsrat aus. Beide konnten allerdings erneut ins Gremium gewählt werden.

Aufsichtsrat unverändert


Die Anwesenden im Saal des Restaurants "Seenario" entschieden sich gegen eine geheime Wahl und stimmten per Handzeichen ab. Ohne Gegenstimme oder Enthaltung wurde den beiden Kandidaten das Vertrauen erneut ausgesprochen. Beide nahmen die Wahl an und besetzen weiterhin ihren Posten.
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