Maschinenring kauft Kliniken Gebäude für Geschäftsstelle ab
Pistenraupe und „Bürofee“ neu im Angebot

Auf großes Interesse der Landwirte stieß die Gebietsversammlung des Maschinenrings. Bild: hfz
Vermischtes
Tirschenreuth
11.02.2016
76
0

Ein eigenes Gebäude für die Geschäftsstelle und neue Technik für die Mitglieder stellte der Maschinen-und Betriebshilfsring Tirschenreuth bei einer Gebietsversammlung im Gasthaus Klupp in Schönficht vor. Obmann Mathias Wittmann begrüßte dazu zahlreiche Landwirte aus den Gemeindebereichen Plößberg, Tirschenreuth, Wiesau, Falkenberg, Bärnau, Mähring und Umgebung.

Geschäftsführerin Marion Höcht gab einen kurzen Rückblick auf das abgelaufene Jahr. Bei der Betriebs- und Haushaltshilfe habe man dank neuer Helfer die Nachfrage überall bewältigen können. Höcht begründete in der Versammlung auch den Hauskauf für die Geschäftsstelle. Dieser sei notwendig geworden, weil die Kliniken Nordoberpfalz AG das Gebäude an der St.-Peter-Straße, das ehemalige Schwesternwohnheim, veräußern wollte. "Mieteinsparung einerseits und Mieteinnahmen durch die Röntgenpraxis andererseits sowie Rücklagen erleichterten dem Vorstand diese einstimmige Entscheidung zum Kauf."

Im Ausblick auf das aktuelle Jahr berichtete die Geschäftsführerin unter anderem von diversen Neuanschaffungen. So wird ab dieser Saison eine 435 PS starke Pistenraupe mit Walz-Effekt und 5,20 Meter breitem Räumschild für Silowalzen zur Verfügung stehen. Auch kann der Maschinenring ab sofort eine "Bürofee für alle Arbeiten im landwirtschaftlichen Büro" vermitteln.

Martin Gehring vom Kuratorium Bayerischer Maschinenringe aus Neuburg ging dann speziell auf das Thema "Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr" ein. Bei Schleppern sollte vor allem der Frontlader immer angehoben sein, damit davon keine Gefahr auf Auto oder Lkw ausgehe. Vorsicht sei bei zu hoher Hubhöhe bei Durchfahrten gegeben, "Hier wurden schon Schlepper zu Schrott gefahren."

Beim Führerschein erinnerte der Referent daran, dass alle alten "Dreier" auf T-Führerscheine erweitert sein sollten für alle, die mit Schleppern in der Landwirtschaft unterwegs sind. Für alle gewerblichen Fahrten sei der CE-Führerschein Pflicht. Auch sei dann beim Zoll die Steuerpflicht für diese Fahrzeuge anzuzeigen. Die grüne Nummer könne aber bei kurzer Steuerpflicht je nach Umfang der Arbeit erhalten bleiben.

Bei der Kennzeichnung von überbreiten oder größeren Fahrzeugen gab Gehring anhand von Fotos alle Möglichkeiten zur Kennzeichnung bekannt. "Die Sicherung von Ladungen mit den Zurrgurten ist heute Voraussetzung für sicheres Transportieren von Gütern."

Der Gurt müsse aber geprüft und den blauen Anhängerzettel sichtbar beim Transport anzeigen. Ein Verfalldatum gebe es beim Zurrgurt nicht. Sei dieser aber eingerissen, müsse er durch einen neuen ersetzt werden. Abschließend gab der Referent noch Hinweise zu Fahrsicherheitstrainings. Besonders für Fahranfänger und für Fahrer, die größere Fahrzeuge mit großen Anhängern fahren wollen, werde auf Teststrecken trainiert, um hier Gefahr zu vermeiden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.