"MuseumsQuartier" zeigt Passionskrippen
Leiden und Sterben Chrisi

Vermischtes
Tirschenreuth
06.03.2015
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"...und die Welt ward erlöst", lautet das Thema der Krippenausstellung im "MuseumsQuartier", die mit der Passion einhergeht. Diese Ausstellung, welche die Tirschenreuther Krippenfreunde organisieren, ist vom 15. März bis 12. April erstmals in der Kreisstadt zu sehen.

Der Inhalt der Schau beschäftigt sich ausschließlich mit Ereignissen des Leidens und Sterbens Jesu Christi, also von Palmsonntag bis Ostern. Diese Darstellungen werden Passionskrippen, woanders auch Fastenkrippen oder "Ernste Krippen" genannt.

Kreuzweg-Stationen

Während es in anderen Regionen, wie etwa Tirol, der Heimat der Passionskrippen, seit Jahrhunderten Brauch ist, sie in der Fastenzeit aufzustellen, ist diese Tradition in der nördlichen Oberpfalz nicht vorhanden. Nicht selten werden in den Krippen alle Stationen des Kreuzweges gezeigt.

Letztes Abendmahl

Aber auch Szenen daraus, wie der Einzug Jesu in Jerusalem, die Kreuzigung oder das Heilige Grab, werden einzeln dargestellt. Ein besonders beliebtes Motiv ist hier das letzte Abendmahl.

Orientalische Umgebung

Im Gegensatz zu den Weihnachtskrippen, in denen schon mal der Alltag der Landschaft in der Region mit heimischer Tracht zu sehen ist, beziehen sich Passionskrippen auf das tatsächliche Geschehen in orientalischer Umgebung.

Die Ausstellung im "MuseumsQuartier" besteht aus circa 20 Krippen, die zum größten Teil neueren Datums sind. Aber auch das eine oder andere Exponat aus dem 19. Jahrhundert ist zu sehen. Eingebettet in die Ausstellung ist eine Sammlung handbemalter Ostereier mit sakralen Motiven.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.krippenfreunde-tirschenreuth.de
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