Nach über 50 Jahren in beengten Verhältnissen in der Hochwartstraße haben die Bediensteten der ...
Vom Klosterkasten in modernen Neubau

Vermischtes
Tirschenreuth
18.04.2015
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Seit einem halben Jahrhundert arbeiteten die Beamten der Polizeiinspektion (PI) unter beengten Verhältnissen. Lang ersehnt war deshalb der Neubau an der Falkenberger Straße.

53 Jahre war die PI in der Hochwartstraße im ehemaligen Kasten des Waldsassener Klosters untergebracht. Der zweigeschossige Walmdachbau stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und verfügt über einen sehr gut erhaltenen Gewölbekeller. Experten gehen davon aus, dass der Keller noch älter sein könnte als das Gebäude.

Bis zur Säkularisation diente es als Zehentkasten des Klosters Waldsassen. 1803 ging das über 30 Meter lange Kastenhaus in den Besitz des Königreichs Bayern über. 1962 zog dort die PI ein.

Immer wieder wurde das Gebäude renoviert. Der letzte große Umbau erfolgte in den 1980er Jahren. Dabei wurden die Sozialräume und Hafträume der PI modernisiert.

Die Mitarbeiter sind voll des Lobes über den neuen Standort. Vorbei die Zeiten, an denen sie ihre umfangreichen Aufgaben in beengten Räumen absolvieren mussten und Improvisationstalent gefragt war.

Jetzt sind alle Akten an Ort und Stelle, hat jeder Kollege sein Arbeitsmaterial in seinem Büro und muss nicht in Schränken und Vitrinen auf einem Gang nach Formularen suchen.
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