Netzsch spendet für sozziale Einrichtungen
Bares für Hospiz und Lichtblicke

Vermischtes
Tirschenreuth
18.01.2016
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Im zweijährigen Wechsel kommen Bedürftigen und sozialen Institutionen in den Niederlassungsstandorten Tirschenreuth und Selb, der Feinmahltechnik Netzsch, Spenden zugute. Diesmal teilen sich die 1500 Euro der ambulante Hospizdienst der Caritas und die Aktion Lichtblicke. Seit vielen Jahren sammelt die Firma Netzsch die Weihnachtsgeschenke, die sie von Geschäftspartnern bekommt und verlost sie bei einer Tombola bei der Weihnachtsfeier unter den Mitarbeitern. Dabei sind im vergangenen Jahr stolze 1500 Euro zusammengekommen, die jetzt der Tirschenreuther Betriebsleiter Robert Meißner zusammen mit dem Betriebsratsvorsitzenden Thomas Lange an Caritas-Geschäftsführer Jürgen Kundrat und Hospizbegleiterin Marianne Dietl sowie an Lichtblicke-Schirmherrin Edith Lippert überreichten.

Bei der Gelegenheit führte der Betriebsleiter die Gäste auch durch den Betrieb. Die Firma beschäftigt aktuell etwa 125 Mitarbeiter, darunter 15 Auszubildende. Die Gäste zeigten sich erstaunt darüber, wie hoch spezialisiert am Standort Tirschenreuth gearbeitet wird. Meißner erklärte, dass es immer schwieriger werde geeigneten Nachwuchs zu finden. Ausgebildete Fachleute gäbe es auf dem Arbeitsmarkt praktisch nicht, betonte Meißner. Nachwuchs müsse an Ort und Stelle ausgebildet werden, um die Funktionsfähigkeit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Kein Tag ohne Gesuch


Jürgen Kundrat und Marianne Dietl erklärten, dass der Hospizverein immer mehr beansprucht werde, weil den Menschen der modernen Zeit der Umgang mit Sterbenden immer mehr verloren gehe. Momentan seien etwa 25 Hospizhelfer, darunter auch jüngere Menschen um die 40 Jahre, aktiv tätig. Edith Lippert wusste, dass praktisch kein Tag vergehe, an dem nicht irgendein Gesuch bei der Aktion Lichtblicke auf den Schreibtisch flattere. Jeder Euro an Spenden sei sehr wertvoll, weil eben dringender Bedarf zur Hilfe bestehe. Die Hilfsaktion arbeite auch eng mit den Behörden zusammen.

Wenn die rechtlichen Möglichkeiten einer Stelle, wie zum Beispiel des Jugendamtes ausgeschöpft seien, käme es durchaus vor, dass es zur weiteren Hilfe seinen Schützlingen die Aktion Lichtblicke ans Herz lege.
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