Oberpfälzisch-Böhmische Fußwallfahrt von St. Quirin nach Maria Kulm
Frühstück in Beidl, Mittagessen in Tirschenreuth

Steiler Anstieg über die Sternwarte zum Landgerichtsweg in Tirschenreuth. Bild: jr
Vermischtes
Tirschenreuth
01.10.2016
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(jr/enz) "Barmherzig bist du allen." Unter diesem Motto startete am Donnerstag früh die 27. Oberpfälzisch-Böhmische Fußwallfahrt von der Wallfahrtskirche St. Quirin bei Püchersreuth in den böhmischen Wallfahrtsort Maria Kulm. Weitere Stationen waren Schönkirch und Schönthan. Dort gab es ein Frühstück, fast auf Hotelniveau.

Büfett in Maschinenhalle


Zum neunten Mal verpflegte dabei die Beidler Feuerwehr mit vielen Helfern die Fußwallfahrer. Familie Schwägerl stellte, wie sie das seit 2008 tut, ihre Maschinenhalle zur Verfügung. Dort war ein zweireihiges Frühstücksbüfett aufgebaut, um eine schnelle Abwicklung zu gewährleisten. Nach etwa 30 Minuten waren alle versorgt.

Über Stein führte der Weg weiter nach Tirschenreuth. Dort gab es Mittagessen. Nach einer kurzen Andacht machten sich die etwa 200 Pilger entlang des Landgerichtswegs in Richtung Wernersreuth auf. Dort übernachtete ein Großteil im Maximilian-Kolbe-Haus und im Naturfreundehaus. Bürgermeister Klaus Meyer begrüßte die Wallfahrer an der Kirche St. Andreas mit einem Stamperl und frischen Äpfeln. Die Pilger gedachten der verstorbenen Mesnerin Ida Bauer, der diese Wallfahrt immer eine Herzensangelegenheit gewesen war. Auch als sie selbst nicht mehr mitgehen konnte, kümmerte sie sich um das Wohlergehen der Wallfahrer. Aus Dankbarkeit wurde ein Blumengebinde auf ihr Grab gelegt, bevor die Pilger Quartiere in der gesamten Marktgemeinde Neualbenreuth bezogen.

Am Freitag brachen die Fußwallfahrer frühzeitig auf. Um 5.15 Uhr fand eine Andacht in der Neualbenreuther Pfarrkirche statt, ehe gegen 5.45 Uhr der Grenzübertritt nach Tschechien erfolgte. Weitere Station war der Marienwallfahrtsort Maria Loreto, ehe gegen 15 Uhr Maria Kulm erreicht wurde. Dort wurde das Wallfahrtsamt gefeiert.

70 Kilometer in zwei Tagen


Am ersten Tag wurden 36 Kilometer, am zweiten rund 35 Kilometer auf Schusters Rappen zurückgelegt. Die Heimreise erfolgte mit Omnibussen.
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