Porzellan und Brotzeiten
Lange Nacht im Museumsquartier

Der Porzellanfundus im Dachgeschoss war für die Besucher mehr als interessant. Bild: kro
Vermischtes
Tirschenreuth
23.10.2016
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Museum muss nicht langweilig und öde sein! Peter Rubner aus Waldershof und Ingrid Leser aus Bärnau wissen, wie man Leute in Stimmung und in Partylaune bringt: Mit toller Mitsing-Musik aus dem Egerland und aus Bayern oder auch mit lustigen und spannenden Geschichten rund um die Kirwa.

Die Besucher der langen Museumsnacht jedenfalls waren fasziniert. Dazu trugen aber auch die zum Teil deftigen böhmischen und bayerischen Spezialitäten bei, die an diesem Abend angeboten wurden. Vor allem das böhmische Bier hatte es den Besuchern angetan. Ein Renner waren auch die frisch zubereiteten böhmischen Liwanzen. Die Tirschenreuther Krippenschnitzer gaben ferner einen Einblick in ihrer Arbeit. So arbeitete Christan Sommer an einer Perchten-Maske. Der Arbeitskreis Historisches Handwerk bot einen Querschnitt seiner Arbeit, sei es Besenbinden oder beim Anfertigen eines Holzfasses. Zudem wurden alte Handwerkstechniken, wie das Hobeln und Gestalten eines Holzklotzes demonstriert. Erstmals war auch der Dachboden geöffnet. Dort hat der Förderverein Porzellan- und Kachelmuseum seine kostbaren Schätze deponiert. Fördervereins-Vorsitzende Herta Bayreuther stellte viele der edlen Porzellanservice vor und verhehlte nicht, dass es zu jedem Service auch eine ganz individuelle Geschichte gibt
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