Rettungswagen für den Grenzkamm
Rettung kommt eher

Ein Rettungswagen wird im neuen Jahr in Griesbach stationiert. Archivbild: Grüner
Vermischtes
Tirschenreuth
17.08.2016
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Zwölf Minuten - nur so lange darf es dauern, bis der Rettungsdienst nach einem Notruf beim Patienten eintrifft. Die Frist ist vor allem am Grenzkamm nicht immer zu halten. Doch jetzt ist eine Lösung in Sicht.

Fix ist zwar noch nix, aber mit Beginn des neuen Jahres soll in Griesbach ein Rettungswagen stationiert werden. Der soll im Notfall vor allem den Bereich zwischen Mähring und Bärnau abdecken, zunächst in einer Zwölf-Stunden-Schicht von 8 bis 20 Uhr.

Das bestätigt auf Anfrage unserer Zeitung Alfred Rast, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz. Es handelt sich zunächst einmal um eine Probephase von 18 Monaten. Danach geht's noch einmal auf den Prüfstand. Warum das? "Beschließen können wir viel, aber wir brauchen ja die Krankenkassen zur Finanzierung." Und die haben eben zunächst nur für eineinhalb Jahre ihre Zusage gegeben.

Nichts zu tun hat die neue Regelung mit der Kritik vor allem aus dem Neualbenreuther Raum, dass seit der Verlegung der Rettungswache von Waldsassen nach Mitterteich dort die vorgeschriebenen Hilfsfristen oft nicht eingehalten werden. Dass möglicherweise der "Helfer vor Ort" in wenigen Minuten am Ort des Geschehens ist, zählt dabei nicht. "Rettungswagen, Notarzt und Hubschrauber gehen in die Rechnung mit ein", bestätigt Alfred Rast.

Neues Gutachten


Der Geschäftsleiter sagt zu, dass für das Problemfeld Neualbenreuth in diesem Herbst noch einmal ein entsprechendes Gutachten erstellt werden soll. Auf dessen Basis soll das Thema nochmals im Zweckverband entschieden werden. Und auch hier gilt laut Rast wie im Falle Griesbach: "Ohne Zusage der Krankenkassen geht gar nichts."
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