Spannender Wettbewerb beim Dreikönigsturnier
Mit Routine und Gelassenheit

Vermischtes
Tirschenreuth
08.01.2016
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Es war ein spannender Dreikönigstag. Zumindest für die Besucher des Tennisturniers, die gratis großen Sport erleben durften.

"Die Kreisstadt bleibt eine Tennis-Hochburg in der Oberpfalz", bescheinigt Bezirksvorsitzender Johannes Deppisch dem Dreikönigsturnier des ATSV. Persönlich konnte Deppisch diesmal leider nicht dabei sein.

Erstaunlich ist, dass der Wettbewerb schon so viele Jahre Bestand hat. Im kommenden Jahr kann mit der 30. Ausgabe ein Jubiläum gefeiert werden. Der Tennis-Club im ATSV Tirschenreuth mit dem Turnierausschuss und der Turnierleitung wickelt diesen Wettbewerb inzwischen mit entsprechender Routine und Gelassenheit ab. Nachdem heuer 42 Meldungen (neun mehr als im Vorjahr) eingingen, hat man das Sportevent auf vier Tage ausgeweitet. Die Meldungen versprachen die beste Besetzung dieses Turniers seit langem und selbst als zwei Spitzenspieler krankheitsbedingt absagen mussten, war das Turnier hochkarätiger denn je. Drei Spieler unter den besten 100 deutschen Tennissportlern, dazu fünf Akteure unter den Top 200, da war Spitzensport vorprogrammiert.

Faire Finalisten


Und so kam es dann auch. Marc Sieber war erneut der große Gewinner. Die Nummer 23 in Deutschland demonstrierte beim Dreikönigsturnier seine Stärke und ließ im Finale seinem Gegner, dem Tschechen Michal Schmid, keine Chance. Bemerkenswert war bei diesem Turnier die Fairness der Endspiel-Gegner.

Bei der Siegerehrung dankte Jürgen Gleißner, der Vorsitzende des Fördervereins, der für die Abwicklung des Turniers zuständig ist, vor allem den Sponsoren, Spendern und Inserenten, ohne deren Unterstützung dieses Turnier nicht möglich wäre. Sein Dank galt auch dem Turnierausschuss und der Turnierleitung für die tadellose Organisation, dem Turnierarzt Dr. Uwe Tauchert und Oberschiedsrichter Gerd Neumann.

Für den Schirmherrn, Landrat Wolfgang Lippert, war Bürgermeister Franz Stahl zur Siegerehrung gekommen. Er beglückwünschte den Tennisclub zu diesem größten Turnier in der Region und war stolz darauf, dass der Wettbewerb schon so lange besteht. Stahl gratulierte den Finalteilnehmern und dem Matchwinner Marc Sieber zu ihrem Erfolg.

Der ATSV-Vorsitzende Heinrich Bayreuther hätte gerne einen dritten Satz im Endspiel gesehen, aber den Gefallen tat ihm Sieber nicht. Im nächsten Jahr besteht der ATSV Tirschenreuth 125 Jahre, dann wird es zum Jahresauftakt wieder das 30. Dreikönigsturnier geben. Vorsitzender Gleißner überbrachte auch die Grüße des verhinderten Bezirks-Vorsitzenden Johannes Deppisch, der stets voll des Lobes für dieses Tennis-Highlight ist. Der Sport- und Jugendbeauftragte Huberth Rosner hatte die Lacher auf seiner Seite, als er sagte, dass auch er gerne Tennis spiele. "Aber was ich da im Endspiel gesehen habe, muss eine andere Sportart sein" meinte Rosner.

Jubiläumsturnier 2017


Schließlich kam auch Marc Sieber zu Wort, der sich praktisch entschuldigte, dass das Finale nicht einmal eine Stunde gedauert hätte. Er lobte erneut die angenehme Atmosphäre beim Turnier. Schon 2005 war er in Tirschenreuth dabei und erreichte das Achtelfinale, ein Jahr später kam er gar ins Viertelfinale und jetzt steht er zum zweiten Mal auf dem 1. Platz. Sieber versprach, zum Jubiläumsturnier 2017 wiederzukommen. Neben einem Pokal erhielt der Gewinner auch die Siegprämie von 1000 Euro. Für Michal Schmid gab es 500 Euro. (Weiterer Bericht im Sportteil)
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