Stadtumbau-West auf Tour

Das Areal um Volksbank, Weinmann- und Sallerhaus wird im Rahmen der Städtbauförderung saniert. Bild: Grüner
Vermischtes
Tirschenreuth
31.10.2016
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Etwa 35 Stadtumbau-Experten aus ganz Deutschland informierten sich in Tirschenreuth über bereits erfolgreich abgeschlossene und anstehende Stadtumbau-Maßnahmen. Bürgermeister Franz Stahl referierte jeweils an Ort und Stelle.

In den vergangenen Jahren habe die Kreisstadt ihr Gesicht gewaltig verändert und tue das auch weiterhin, sagte Stahl. Er erklärte den Gästen, dass die Veränderungen den Folgen des wirtschaftlichen und demografischen Wandels geschuldet waren. Industriebrachen und Gebäudeleerstände hätten Tirschenreuth vor große Herausforderungen gestellt.

Fördergrundlage geschaffen


So wie zahlreichen Städten in der Oberpfalz und Oberfranken ginge es auch Städten in anderen Regionen Westdeutschlands, war aus den Reihen der Teilnehmer zu erfahren. Um diesen Städten bei ihren Herausforderungen zu helfen, hätten 2004 Bund und Länder das Förderungsprogramm "Stadtumbau West" gestartet. Auch in Tirschenreuth war das Programm die Fördergrundlage für zahlreiche Umbauvorhaben in den vergangenen Jahren. Dazu zählen unter anderem der Umbau des Marktplatzes, des Maximilians- und Museumsquartiers, aber auch die Maßnahmen rund um das Gartenschaugelände.

Aus ganz Deutschland


Vertreter des Bundesbauministeriums und der Obersten Baubehörde im Bayerischen Ministerium des Innern, für Bau und Verkehr waren mit 30 Experten aus ganz Deutschland zum Erfahrungsaustausch nach Tirschenreuth gekommen. Neben dem Bürgermeister nahmen an der Exkursion durch die Kreisstadt auch MdB Albert Rupprecht, Kewog-Geschäftsführer Bernd Büsching und als weitere Vertreter der Stadt Stadtbaumeister Andreas Ockl und Kämmerer August Trißl teil.

Im Rahmen der zweitägigen Busexkursion, die auch die ebenfalls Stadtumbau West geförderten Kommunen Nürnberg, Schwarzenbach an der Saale, Selb und Arzberg ansteuerte, zeigte Bürgermeister Franz Stahl den Fachleuten die Tirschenreuther Projekte. Die Experten zeigten sich beeindruckt von den umgesetzten und auch von noch in Vorbereitung befindlichen Projekten.

Volksbank-Areal


Besondere Aufmerksamkeit zogen die ehrgeizigen Bauprojekte rund um das Gartenschaugelände auf sich. Sie wurden als besonders mutige Ansätze der Stadt gelobt, eine hohe Wohn- und Freizeitqualität in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt zu schaffen. Stahl zeigte den Teilnehmern auch den neugestalteten Marktplatz. Als Ausblick führte er die Delegation auf den Sattlersberg zum Volksbank-Areal mit Saller- und Weimannhaus. Ohne konkret zu werden, deutete er an, dass für das gesamte Areal bereits Planungen für Umbau, Sanierung und künftige Nutzung existierten. In den kommenden Wochen würden sie konkretisiert und könnten dann auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
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