Tirschenreuth will Gartenschau

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Tirschenreuth
24.11.2016
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Seit dem Bürgerentscheid in Traunstein, die Landesgartenschau 2022 abzulehnen, nimmt Tirschenreuth ein zweites Mal Anlauf. Am Dienstag hat der Stadtrat in einer nichtöffentlichen Arbeitssitzung einstimmig entschieden, sich für diese Aktion zu bewerben. Dabei will Tirschenreuth mit einer Fortsetzung seines Konzepts von 2013 punkten. Zur Planung gehörte damals neben dem Areal um den Fischhofpark auch der grüne Gürtel um die Altstadt. Die vorhandenen Bereiche mit Spielplätzen, Wasserflächen und dem kleinen Stadtpark "Mühlbühl" sollten unter dem Motto "Eine Stadt im Wasser" aufgewertet werden. An Kosten kalkuliert Tirschenreuth mit 8 Millionen Euro, davon rund 1,9 Millionen Euro an eigenen Mitteln.

Ein Kernpunkt des Konzepts ist eine anhaltende Verbesserung des Stadtbildes. Den "Fischhofpark" will die Stadt hier als gelungenes Beispiel bei der Bewerbung anführen. Bis 15. Januar 2017 läuft die Bewerbungsfrist. Dann soll schnell entschieden werden, denn die Zeit für detaillierte Planungen und Vorbereitung ist kurz. Ein Wörtchen mitreden wird Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl bei der Vergabe übrigens nicht. Seit 2013 sitzt Stahl zwar im Vergabeausschuss, wird dieses Amt aber jetzt natürlich ruhen lassen.
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