Tirschenreuther Weihnachtsmarkt ein Publikumsmagnet
Leise rieselt das Licht

Adventliche Stimmung im Fischhof (links). Der Schmied bei der Arbeit (Mitte). Dampfende Speisen fanden hungrige Abnehmer (rechts). Bilder (3): ubb
Vermischtes
Tirschenreuth
27.11.2016
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Adventliche Stimmung im Fischhof (links). Der Schmied bei der Arbeit (Mitte). Dampfende Speisen fanden hungrige Abnehmer (rechts). Bilder (3): ubb

Was am Wochenende in der Kreisstadt geschah, erinnerte an den Rattenfänger von Hameln. Nur hieß der diesmal "Tirschenreuther Weihnachtsmarkt" und lockte komplette Familien in den Fischhofpark.

Alle folgten dem geheimnisvollen, weithin sichtbaren Lichterzauber in Richtung Fischhofpark. Die weihnachtliche Budenstadt wurde regelrecht von den Massen gestürmt.

Tirschenreuth zugeparkt


Dass deshalb zwei Tage lang ganz Tirschenreuth zugeparkt, Geduld an den Kassenhäuschen angesagt war, man oft etwas länger auf seine Bratwurstsemmel warten musste und es bei den besonders attraktiven Buden Gedränge gab? Das gehört einfach dzu, zu einem der größten Weihnachtsmärkte der Region. Beginn des Spektakels war am Samstag bei Einbruch der Dämmerung. Da stimmten die Jagdhornbläser auf die lange Vorweihnachtszeit an. Lions-Club-Organisator Franz Göhl und Präsident Dr. Hans-Jürgen Jokiel begrüßten zahlreiche Ehrengäste und bedankten sich unter anderem beim Direktor des Amtsgerichts, Thomas Weiß, bei den am Aufbau beteiligten Migranten und bei Bürgermeister Franz Stahl.

Spürbare Begeisterung


"Man spürt die Begeisterung", freute sich Dr. Peter Gröger, Lions-District-Governor, der als neuer Gast sichtlich überrascht war, was Tirschenreuth auf die Beine stellen kann. Während die Grußworte noch lange nicht fertig gesprochen waren, hatten sich bereits Hunderte Gäste auf die Suche nach Geschenken, Adventsdeko, Spielzeug, Krippen, Strickwaren, regionalen Schmankerln und mehr gemacht. Als um 16 Uhr 350 000 LEDs in den Farben Grün und Weiß angeschaltet wurden, gab es nur noch staunende Ahhs und Ohhs. Selbst der Nikolaus wurde neidisch, weil ihm dieser bombastische Lichterglanz für einen Moment die Schau stahl. Eigentlich hätte sich der Lions-Club schon nach der Eröffnung zufrieden zurücklehnen können.

Dem war natürlich nicht so. Viel zu viel gab es an beiden Tagen hinter den Kulissen weiterhin zu regeln, damit die Gäste unbeschwert durch die Budenstadt schlendern konnten. Diese ließen sich nicht lange bitten und griffen bei den schönen Angeboten der 130 Aussteller ausgiebig zu. Alle Stände waren reich bestückt mit individuellen Geschenkideen, nahezu jeder Stand bot Handgemachtes. Wir wäre es mit einem Filzhut für die Schwester, den Obstler für den Opa, leckerer Plätzchen für Oma und für die Eltern eine handgeschnitzte Krippenfigur? So macht der Weihnachtseinkauf richtig Spaß. Zur Stärkung und für die innere Wärme gab es unter vielen anderem Gulasch, Bratwurst, Suppe, Feuerzangenbowle oder Glühwein.

Nicht verstecken


Bürgermeister Franz Stahl brachte es auf den Punkt: "Die Kreisstadt braucht sich nicht zu verstecken. Der Tirschenreuther Weihnachtsmarkt ist mindestens so schön wie die berühmten Märkte in Regensburg und Nürnberg."

Wer am vergangenen Wochenende noch nicht da war oder wer nicht genug vom Tirschenreuther Weihnachtsmarkt bekommen kann, hat am zweiten Adventswochenende die nächste und letzte Chance. Auch da ist der Markt am Samstag und Sonntag geöffnet.

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Weitere Bilder im Internet:

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