Treffen der Netzwerks gegen sexualisierte Gewalt - Polizei vermittelt Kontakt zur ...
Weitere Eskalation der Gewalt verhindern

Vertreter von verschiedenen Beratungsstellen bilden das Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt. Beim jüngsten Treffen informierte Thomas Schopf von der Polizeiinspektion Kemnath über das Gewaltschutzgesetz.
Vermischtes
Tirschenreuth
16.07.2016
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Bereits seit einigen Jahren trifft sich das Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt regelmäßig im Landratsamt. Jetzt hat sich dieses Netzwerk aufgrund mehrerer personeller Veränderungen in den einzelnen Fachstellen wieder neu formiert.

Teilnehmer dieses Netzwerkes sind Vertreter von verschiedenen Beratungsstellen, wie das Frauenhaus in Weiden oder die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Dornrose e.V. in Weiden, aber auch Vertreter der Sozialpädagogischen Familienhilfe der Caritas oder der Ehe-Familien- und Lebensberatung. Die Organisation des Netzwerks hat Astrid Bösl vom Allgemeinen Sozialdienst des Jugendamtes übernommen, die auch Ansprechpartnerin für alle Fragen und Anliegen ist. Ziel dieser regelmäßigen Treffen ist vor allem der fachliche Austausch, aber auch eine Verbesserung der Zusammenarbeit; denn nur so kann betroffenen Kindern, Jugendlichen und Frauen effektiv geholfen werden.

Beim jüngsten Treffen des Arbeitskreises konnte Thomas Schopf von der Polizeiinspektion Kemnath die Teilnehmer über das Gewaltschutzgesetz, dass im Jahre 2002 wirksam wurde, informieren. Hier gilt der Slogan "Wer schlägt, der geht!" und zwar unabhängig von Eigentums- oder Besitzverhältnissen der Wohnung. Die Polizei kann hier ein Kontaktverbot oder einen Platzverweis ausstellen. Im Vordergrund steht hierbei der Opferschutz und das Bestreben, eine weitere Eskalation der Gewalt zu verhindern.

Um noch mehr Unterstützung anbieten zu können, kann die Polizei mit Einverständnis der Betroffenen jetzt zur Interventionsstelle Weiden, Pro-aktive Beratung für Frauen bei häuslicher Gewalt und (Ex)- Partner-Stalking, vermitteln. Frau Pain-Liebl von der Diakonie steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Wenn nötig wird hierbei auch eine Begleitung zur Polizei oder Gericht angeboten. Diese neu eingerichtete Interventionsstelle kann jedoch nur über die Polizei erreicht werden.
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