Tuchfabrik Mehler investiert in die Zukunft - Raum für 2000 Lagerboxen und 600 ...
Viel Platz für neue Produkte

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Tirschenreuth
02.10.2015
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"Wir haben es gewagt, weil wir an unsere betriebliche Zukunft glauben." Paulus Mehler, der gemeinsam mit seinem Cousin Ludwig Mehler die gleichnamige Tuchfabrik leitet, hat gut drei Millionen Euro in ein "Generationenprojekt" investiert - ein hochautomatisches Hochregallager. Das Unternehmen will damit seine Lagerkapazität optimieren.

Die 1644 gegründete "Tuchfabrik Gebrüder Mehler" wird bereits in zehnter Generationen von der Familie geleitet. In den Jahren 1927 bis 1935 war das Unternehmen sogar päpstlicher Hoflieferant. Die Firma zählt in Tirschenreuth 74 Mitarbeiter, dazu kommen weitere 40 Mitarbeiter am zweiten Firmenstandort in Forst an der Lausitz. Unter den Angestellten befinden sich auch vier Auszubildende.

Paulus Mehler weiß genau, wem er derzeit besonders danken muss, nämlich seinen Mitarbeitern. "Sie haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Weil sie an unserer Seite stehen, war diese Investition überhaupt erst möglich."

Der Grund für den Neubau war das starke Wachstum des Betriebs in den vergangenen Jahren. "Wir brauchten Platz für neue Produkte und wollten unsere bisherigen Verhältnisse in der Lagerkapazität verbessern. Wir wussten schlichtweg nicht mehr wohin mit unseren Produkten", erklärt Paulus Mehler.

Dank des Neubaus geht die Abwicklung jetzt schneller vonstatten. "Wir haben nun eine ordentliche, hochautomatische Lagerhaltung und erleichtern unseren Mitarbeitern die körperliche Arbeit".

Wie Ludwig Mehler verriet, seien bereits vor fünf Jahren erste Überlegungen für den Neubau angestellt worden. Eingebunden in Planung und Bauarbeiten waren Firmen aus der Region. Sie errichteten schließlich die 34 mal 24 Meter große und 15 Meter hohe Halle. Der überbaute Raum beträgt 12 000 Kubikmeter. Mehler dankt allen am Bau beteiligten Unternehmen für die ausnahmslos gute Arbeit.

Die neue Halle kann 2000 Lagerboxen für Ware und 600 Palettenstellplätze aufnehmen. Aktuell sind 9500 Lagereinheiten belegt, weitere 4000 noch frei. "Ich hoffe, unser Lager reicht noch lange aus", wünscht sich Ludwig Mehler. Um Brände zu vermeiden, setzt die Firma auf vorbeugenden Brandschutz. "Mit neuester Technik wird Sauerstoff reduziert, somit kann es nicht brennen." Beim "Tag der offenen Tür" nahmen viele Interessierte die Chance wahr, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
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